Hotellerie
Maritim-Bilanz: 10 Prozent Minus
von Marina Behre
FRANKFURT/M. Rund 10 Prozent Minus, so lautet das Jahresergebnis 2009 für die Maritim-Gruppe. Gleichwohl sei die Hotelgruppe mit diesem Betriebsergebnis zufrieden, äußerte sich Geschäftsführer Gerd Prochaska bei der Vorstellung der Jahreszahlen im Frankfurter Maritim Hotel. Für 2010 rechnet die Gruppe mit einem besserem Ergebnis und höheren Preisen.
Mit 122,9 Mio. Euro liegt der Gross Operating Profit (GOP) fast 10 Prozent niedriger als vor einem Jahr (135,6 Mio.). Das gilt auch für den Gesamtumsatz, der 2009 bei 415,8 Mio. Euro liegt. 2008 betrug der Erlös der Gruppe noch 462,7 Mio. Euro. Einbußen in dieser Größenordung mussten allerdings auch andere große Hotelketten in Deutschland hinnehmen.
Rückläufig ist auch der durchschnittliche Nettozimmerpreis: Für 2009 beträgt er 77,42 Euro, nach 83,05 Euro im Vorjahr. Im laufenden Jahr soll die Zimmerrate aber höher ausfallen. 88,22 Euro erwartet Prochaska bisher. Auch das Betriebsergebnis soll kräftig zulegen und mit 138,1 Mio. Euro sogar den Wert von 2008 toppen.
Bei der Belegung rechnet Prochaska für 2010 mit einer leichten Steigerung auf 54,8 Prozent, beim Gesamtumsatz der Maritim-Häuser kalkuliert er vorerst mit 443,7 Mio. Euro.
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