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Mit Leib und Seele Gastgeber: Daniel und Dominique Spicher Foto: Kotschote

Gastgewerbe Schweiz

Mit Eleganz durch die Jahrhunderte

„Schützenhaus“ stellt sich mit vielseitiger Gastronomie dem Wettbewerb / Waffensammlungen in den Gaststuben

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/19 vom 13. Mai 2006
von

BASEL Es hat schon etwas Erhabenes, wenn man im Basler „Schützenhaus“ den großen historischen Saal im oberen Stockwerk des über 400 Jahre alten Gebäudes betritt. Noch heute treffen sich zielsichere Herren aus der Zunft der Feuerschützen an der geschichtsträchtigen Stätte zum gemeinsamen Schmaus.

Doch längst sind sie in der jahrhundertealten Begegnungsstätte nicht mehr allein. Dafür sorgen Dominque und Daniel Spicher, die die ebenso vielfältigen als auch exquisiten Nutzungsmöglichkeiten des Saales mit seinen berühmten Glasmalereien nach allen Regeln gastronomischer Weitsicht auszuschöpfen verstehen.

„Gesellschaftliche Anlässe, Banketts und private Feiern mit speziell auf die Wünsche der Gäste zugeschnittenen Arrangements gehören heute zu unseren großen Herausforderungen“, sagt . Daniel Spicher. Bis zu 200 Personen finden hier Platz, um die erlesenen Gaumenfreuden aus der weithin bekannten Küche und dem Keller mit seinen feinen Tropfen aus Frankreich, Italien, Australien und Chile zu genießen.

Die beiden Gastgeber reizt nicht nur der historische Saal zu ständig neuen, kreativen Taten, sondern auch die diversen Räumlichkeiten mit ihrem besonderen Ambiente im Parterre. Da lädt Küchenchef Thomas Bugmann in der eher rustikalen Gaststube „Schluuch“ mit wärmendem Kachelofen und blanken Tischen zu Kalbslebergeschnetzeltem an feiner Marsalasauce, einer sämigen Polenta mit sautierten Steinpilzen und leichtem Kalbsjus oder zum wechselnden „Tageshit“. Und hier treffen sich vor allem gerne die Basler zu einem Plausch mit Bekannten und Freunden. Der gutbürgerlichen Küche vom „Schluuch“ mit einem gewissen „Aha-Effekt“, steht die filigrane Kunst der französischen Haute cuisine mit all ihrer Raffinesse im zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts angebauten „Gartensaal“ buchstäblich gegenüber.

„Alles was aus unserer Küche kommt, können wir mit gutem Wissen und Gewissen als marktfrisch bezeichnen“, unterstreichen Dominique und Daniel Spicher. In den verschwiegenen Nischen des Gartensaales dinieren denn auch hohe Politiker und Wirtschaftsleute neben den Tagesgästen. Außerdem bieten das behagliche Schützenzimmer, das elegant eingerichtete Vorgesetztenzimmer und das „Archiv“ Sammlungen an Schusswaffen – von der Armbrust bis hin zum heutigen Schnellfeuergewehr der Schweizer Armee.

Im Sommer lockt zusätzlich ein weiträumiges Gartenrestaurant mit 400 Plätzen unter Schatten spendenden Kastanien.

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