Nachhaltige Hotelmöbel
Hochwertiges Material verlängert Renovierungsintervalle
Frankfurt/M. Mit echten Holzmöbeln ist es wie mit Parkettböden: Sie sind zwar teurer in der Anschaffung, aber dafür nahezu unverwüstlich und können – im Gegensatz zu preiswerteren Ersatzmaterialien – leichter ausgebessert oder renoviert werden. Doch dies ist nur ein Aspekt, weshalb Investitionen in hochwertige Materialien Sinn machen können. Der zweite ist die Umwelt.
„Dem Thema Nachhaltigkeit wird bei Investitionsgütern, im speziellen bei Möbeln, noch wenig Beachtung geschenkt“, sagt Elke Werther von Selva Hospitality Deutschland Mitgliedern des IHA Hotelverbandes bei der Messe Heimtextil in Frankfurt. Nachhaltigkeit könne dabei von Hotels heutzutage durchaus als Differenzierungsmerkmal gegenüber Mitbewerbern eingesetzt werden. Für Selva ist Nachhaltigkeit nichts Neues. Seit 1968 entwickelte sich das kleine Familienunternehmen zu einer international renommierten Einrichtungsmarke im Hotelbereich. „Unternehmen mit ökologischer, ökonomischer und sozialer Verantwortung haben bereits die Grundzüge des Nachhaltigkeitsprinzips verfolgt, ohne zu wissen, dass dies jemals in „Mode“ kommen wird“, so Werther. Das Holz für die Selva-Möbel etwa stamme aus den Wäldern rund um den Stammsitz des Unternehmens in Bozen.
Hotelzimmer werden in der Regel spätestens alle 10 Jahre renoviert, der komplette Austausch der Einrichtung ist jedoch beim Einsatz klassischer, hochwertiger Möbelstücke nicht unbedingt nötig: „Vor zwölf Jahren erhielt das Marriott Hotel in Hamburg eine komplett neue Ausstattung von uns“, sagt Werther. Als es jetzt relauncht wurde, hat man nur die Minibars entfernt sowie Bezüge und Tapeten erneuert. Die Möbel wurden nur restauriert.“ So kann schon bei der Materialauswahl der Grundstein für eine ressourcenschonende Verarbeitung gelegt werden. Susanne Stauß www.selva.com
