Privatzimmer holen auf
Neue Plattform für Ferienwohnungen auf dem Markt
Stuttgart. Vermittlungsplattformen für private Zimmer und Ferienwohnungen wachsen zurzeit rasant. Nach den deutschen Unternehmen 9Flats und Wimdu sowie dem amerikanischen Airbnb (AHGZ vom 31. Dezember 2011) hat nun das britische Housetrip in Deutschland Fuß gefasst.
In London wurde Housetrip 2009 gegründet, die Zentrale befindet sich in Lausanne, eine Filiale in Lissabon. Der Vermieter von Privatwohnungen und Ferienapartments, beim Start vor zweieinhalb Jahren noch ein kleines Start-up, ist in seinem Segment auf dem Weg zum Global Player. Housetrip bietet nach eigenen Angaben mehr als 61.000 Wohnmöglichkeiten an – und wöchentlich werden es weltweit 1000 Offerten mehr. Zielgruppen sind Globetrotter, jüngere Paare und vor allem Familien, die günstige Unterkünfte suchen, aber auch immer mehr Geschäftsleute.
Ein Privatmann, der mit Housetrip zusammenarbeitet, ist Stefan la Barré, der mehrere Lofts im Berliner Stadtteil Moabit vermietet. Die Hälfte der Bucher sind Deutsche, ansonsten Skandinavier, Holländer, Schweizer, Franzosen, Italiener, Amerikaner und Australier. „Da reisen Leute zu Familientreffen an“, sagt der Vermieter. Als Gebühr zahlt er an Housetrip 10 bis 17,5 Prozent vom Apartmentpreis.
Gastgeber kann jeder sein, der seine Wohnung während seiner Abwesenheit vermieten will oder eine Ferienwohnung besitzt. Auch Agenturen, die für private Betreiber Objekte verwalten, sind Ansprechpartner von Housetrip. Die kostenlose Anmeldung ist im Internet mit einigen Klicks vollzogen. Das Portal bietet vier Sprachen an, Ende des Jahres sollen es acht sein.
Die Hotellerie hierzulande sieht in dem Angebot aber noch „keine direkte Konkurrenz“, sagt Britt Winter, Pressesprecherin von Maritim. „Denn der USP von Hotels liegt eindeutig im Service, also vom Zimmeraufräumen über Verpflegung bis hin zu besonderen Angeboten wie Sauna und Schwimmbad. Besonders Geschäfts- und Tagungskunden schätzen das.“ Über die Hauptklientel meint man in Bad Salzuflen gut Bescheid zu wissen. „Wir glauben, dass nur ein verschwindend geringer Teil Geschäftskunden ihre Meetings auf eigene Faust in Wohnungen organisieren würden.“
Daher vermutet man bei Maritim, dass das Angebot von Housetrip besonders auf diejenigen zugeschnitten ist, die sehr preissensibel sind. Winter: „Wir vermuten, dass die Zielgruppe fast ausschließlich sparsame Privatreisende sind. Konkurrenz findet aber nur dort statt, wo das Angebot ähnlich ist und dieselbe Zielgruppe angesprochen wird.“ Roland Mischke
Eva Oliver, Baden-Baden
07.02.2012 um 09:06
Betreff: Housetrip
Leider funktioniert die Registrierung nicht und auch die Suche ist nicht sehr genau.Bei der Eingabe Baden-Baden werden Wohnungen in Straßburg angegeben.Nicht sehr zufriedenstellend.