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Überzeugter Rhöner: Stefan Fischer hat viele Ideen Foto: Silke Liebig-Braunholz

Konzepte

Regionales Erlebnis

Das Rhöner Apfelgrips verfolgt ein ganzheitliches Konzept

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/5 vom 2. Februar 2008
von Silke Liebig-Braunholz

. Betriebswirtschaftlich gesehen ist das Haus keine Goldgrube. Denn Stefan Fischer setzt mit dem Rhöner Apfelgrips auf eine langfristige Bindung seiner Gäste. Die meisten von ihnen kommen immer wieder. Sie lieben seine Kreativität und die Eigenart der Speisen, die es nur bei ihm gibt.

Schon beim Eintreten bemerkt der Gast, dass dieses Restaurant anders ist. Nicht typisch für die Rhön, aber dennoch ganz auf die Rhön eingestellt. Auf jedem Tisch steht eine Flasche „Rhöner Bratapfel“, ein Apfelbaum aus Holz, eine kleine Laterne und Holzspielzeug für die Kinder. Es ist bunt geschmückt, liebevoll dekoriert und lädt zum Verweilen ein.

„Typisch für unsere Region sind die Äpfel, das Rhönschaf und die Rhöner Bachforelle. Wir haben uns voll und ganz diesen Produkten verschrieben und kreieren mit ihnen die verrücktesten Gerichte“, sagt Stefan Fischer. So findet man eben einen Awemiholublüli (Apfelwein mit Hollerblütenlimo), die Blutwurstpizza oder das Handkäse-Eis auf seiner Karte wieder. Außergewöhnlich sei dies nicht, nur anders. Sein Motto: Durchschnitt ist schlecht. Wir vermitteln ein Erlebnis. „Jeder Gast, der das Haus verlässt, soll sagen, dass wir mal etwas anders gemacht haben“, betont der gelernte Hotelfachmann.

Nach dem Essen kann man dann im Rhönladen einkaufen. Hier gibt es zum Beispiel Ziegenkäse aus der Rhön, Heuschnaps oder Möhrensenf. So generieren Fischer und seine Partnerin Cornelia Hemrich zusätzlichen Umsatz. Der Laden ist notwendig, um den Durchschnittsbon von 12,50 Euro auszugleichen. Silke Liebig-Braunholz

www.apfelgrips.de

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