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Blick für Details: Magnus Berglund ist Botschafter für Menschen mit Behinderung bei Scandic Foto: Hotel

Hotellerie

Scandic: Einsatz für Menschen mit Beeinträchtigungen

2. Dezember 2009

STOCKHOLM. Die Hotelgruppe mit Sitz in Stockholm, die demnächst mit einem Haus in Berlin wieder auf den deutschen Markt zurückkehrt, setzt ihr Engagement für fort. Vor dem internationalen UNO-Behindertentag am Donnerstag, den 3. Dezember führt Scandic seinen Einsatz für Gäste mit Funktionsbehinderungen fort, unter anderem mit einem neuen Service auf der Homepage, wo alle Hotels der Kette genau angeben, welche Hilfsmittel und Möglichkeiten Gästen mit Funktionsbeeinträchtigungen geboten werden.


„Dies hier ist eine langfristige Offensive und Magnus Berglund, unser eigener Botschafter für Menschen mit Behinderung, treibt die Arbeit voran. Dass wir Stockhalter an der Rezeption, Wecker für Gehörlose und Kaffeetassen haben, die auch aus dem Rollstuhl erreichbar sind, ist inzwischen in allen unseren Hotels eine Selbstverständlichkeit", sagt Frank Fiskers, Konzernchef und geschäftsführendes Verwaltungsratsmitglied bei Scandic.


Scandic hat sich in den letzten sechs Jahren aktiv mit Fragen der Barrierefreiheit befasst, so das Unternehmen. Neu seit diesem Herbst ist, dass Scandic eine komplette Inventur in allen Hotels der Kette vorgenommen hat, um zu sehen, wie auf Ansprüche von Gästen mit Sonderbedürfnissen eingegangen wird. Auf der Homepage jedes Hotels sind Antworten auf 80 Fragen angeführt, die alles von der Entfernung zwischen Parkplatz und Eingang bis zur Breite der Türöffnungen der Hotelzimmer umfassen. Die Informationen dienen dazu, es Personen mit Funktionsbeeinträchtigungen leichter zu machen, ihre Reisen zu planen.


„Wir begnügen uns nicht damit, darüber zu informieren, dass unsere Hotels für alle zugänglich sind. Heute berichten wir offen über die Möglichkeiten und Einschränkungen jedes einzelnen Hotels, sagt Magnus Berglund, Botschafter für Menschen mit Behinderung bei Scandic. Die Arbeit von Scandic für mehr Barrierefreiheit wird von Magnus Berglund ständig weiterentwickelt. Er treibt die Entwicklung innerhalb der Hotelkette in allen Bereichen voran, von Schulungen für das Personal bis hin zu neuen technischen Lösungen für Gäste. Seit mit dieser Arbeit begonnen wurde, ist die Zahl der Gäste mit Sonderbedürfnissen bei Scandic nach Unternehmensangaben kräftig gestiegen.

„In Europa gibt es 50 Millionen Personen mit Funktionsbeeinträchtigungen, denen die gleichen Möglichkeiten geboten werden sollen, so wie alle anderen auch reisen und in einem Hotel wohnen zu können. Außerdem sind sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und für Scandic ist der Einsatz für Barrierefreiheit eine lohnende Investition", sagt Frank Fiskers. Scandic expandiert, und im Jahr 2010 werden 150 neue Zimmer für Menschen mit Behinderung gebaut. Gleichzeitig entwickelt die Hotelkette ihre Serviceleistungen und Produkte weiter, die Gästen mit Funktionsbeeinträchtigungen Erleichterungen bieten sollen. Das bedeutet, dass sich der Mindeststandard von 93 Punkten im nächsten Jahr in einer neuen und erweiterten Version präsentieren wird, teilt Scandic mit.


www.scandichotels.com

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