Touristik
Schwäbische Bäderstraße auf Erfolgskurs
Vertreter der Mitgliedsorte legen weitere Vermarktungsstrategien fest / Positive Bilanz der vergangenen Monate / Neues gemeinsames Pauschalangebot
BAD GRÖNENBACH Vertreter der Mitgliedsorte der Schwäbischen Bäderstraße befassten sich auf einem Treffen mit den bisherigen Marketingaktivitäten unter der neuen Geschäftsführung von Bad Wörishofen und der Festlegung weiterer Vermarktungstrategien für 2006.
Dabei zog Bad Wörishofens Bürgermeister Klaus Holetschek eine positive Bilanz des vergangen Jahres. „Wir realisieren unsere kreativen Initiativen engagiert und erfolgreich. Mit unseren Aktivitäten war die Werbegemeinschaft in den vergangenen zwölf Monaten in der bundesweiten Presse gut aufgestellt und konnte damit ihren Bekanntheitsgrad steigern“, resümierte Holetschek zufrieden. Bad Wörishofens Kurdirektor Alexander von Hohenegg präsentierte anschließend eine neu produzierte digitale Foto-DVD: „Die Fotoshow stellt unseren Gästen die hochwertigen Angebote der neun Mitgliedsorte professionell dar – und zeigt eindrucksvoll den hohen Anspruch der Werbegemeinschaft im Wellnesstourismus. Darüber hinaus können Journalisten im speziellen Downloadbereich alle Texte und Fotos schnell und bequem herunter laden.“
Erfolgreich war auch der Aufbau des Internetauftritts. „Die neu gestaltete Website der Schwäbischen Bäderstraße lockt täglich bereits Hunderte von interessierten Gästen, die sich an 364 Tagen im Jahr an unser im Dezember eingerichtetes Callcenter wenden und umgehend mit dem gewünschten Informationsmaterial versorgt werden können,“ so von Hohenegg.
Zum neuen Konzept gehört außerdem die Produktion eines elektronischen Newsletters, der ab April zunächst vierteljährlich verschickt wird. Ebenfalls neu ist das gemeinsame Pauschalangebot „Kraft-Tanken an der Schwäbischen Bäderstraße“, das in jedem Ort gebucht werden kann: Kneipen, im Moor baden oder Unterwasser-Shiatsu.
Im Rahmen einer Journalistenreise will sich die Schwäbische Bäderstraße im Mai präsentieren. Bereits wenige Tage nach dem Versand der Einladungen war die Pressefahrt ausgebucht – ein deutliches Zeichen für das hohe Interesse der Redaktionen an der Destination als wichtigem Urlaubsziel.
Damit sich die Werbegemeinschaft auch in der Zukunft effizient darstellt, wurde nach intensiven Beratungen die Neuauflage der Broschüre „Kraft-Quellen“ im modernen Design verabschiedet. „Akzeptanz und Sympathie bestimmen unseren Erfolg. Diese Werte wollen wir durch einen konstruktiven Dialog mit den Medien und unseren Gästen auch in der Zukunft konsequent erreichen,“ so Bürgermeister Holetschek.
Eine Umfrage bei den Inhabern von Gastbetrieben, die sich mit Pauschalangeboten an der Aktion „Kraft tanken an der Schwäbischen Bäderstraße“ beteiligen, ergab durchweg positive Ergebnisse.
So findet Brigitte Engel vom Hotel Aulendorfer Hof in Aulendorf die Aktion „toll“. „Es ist immer wichtig, in einer Gemeinschaft auf den Markt zu gehen und ein Projekt anzubieten.“, meint die Hotelchefin, die bereits eine Buchung und eine weitere Nachfrage zu dem Pauschalangebot der Bäderstraße hatte. Sie habe allerdings die Feststellung machen müssen, dass das Personal an den Rezeptionen teilweise nur ungenügend über die Angebote der Bäderstraße informiert ist.
Familie Schmidt von der Kurpension Aenny in Bad Wörishofen hat sich gerne an der für die Anbieter kostenlosen Aktion der Bäderstraße beteiligt. „Wir hatten bereits verschiedene Anfragen und auch schon Festbuchungen“, ließ Familie Schmidt die
Aus dem Kursanatorium Bad Clevers in Bad Grönenbach verlautet, dass man dort mit der Nachfrage nach diesen „Schnupperaufenthalten“ zufrieden sei. Die Betreiber des Kurbetriebs erhoffen sich von den Kurzurlaubern, dass sie – nachdem sie das Haus kennen gelernt haben - später als Kurgäste wiederkommen. Gleiches gilt im Prinzip für das Moorsanatorium Reischberg in Bad Wurzach. Dort haben bisher zwei Personen von dem Pauschalangebot mit zwei Übernachtungen Gebrauch gemacht. Auch hier hofft die Geschäftführung darauf, dass die „Schnuppergäste“ zu Dauergästen mit längerer Aufenthaltszeit werden.
Für Bad Waldsee nahm Kurgeschäftsführer Walter Gschwind zu den Fragen der
