Umbau
Sheraton München Arabellapark mit neuer Lobby
von Karin Gabler
MÜNCHEN. Die Zeit war reif für Neues: Das Entree des Sheraton München Arabellapark war seit den siebziger Jahren nahezu unverändert gewesen, jetzt wurde die 440 Quadratmeter große Lobby des Hauses in genau 80 Tagen komplett entkernt und umgestaltet.
Empfang, Lounge und Kommunikation
Das Haus setzte dabei erneut auf die Zusammenarbeit mit dem Berliner Innenarchitekten Tassilo Bost, der bereits 2004 für das Design der Zimmer und Suiten im Haus verantwortlich gewesen war. Die Höhe der Investitionen befindet sich im Millionenbereich. Sie wird getragen vom Hotel und von der Bayerischen Hausbau der Schörghuber Gruppe.
Das Resultat ist eine Kombination aus Empfang, Lounge und Kommunikationszentrum. „Wir wollten einen Ort schaffen, an dem unsere Gäste entspannen, arbeiten und mit anderen in Kontakt treten können“, sagt Sabine Dorn-Aglagul, seit eineinhalb Jahren Cluster General Managerin für das Sheraton München Arabellapark und das gegenüber liegende Westin Grand Hotel.
Barrieren abbauen
Hingucker in der fast acht Meter hohen Lobby sind die weiß-silbrig glänzenden Säulen, ein kunstvolles Deckensegel, modernes Loungemobiliar und ein Kamin. Die Atmosphäre lässt sich mit Hilfe eines besonderen Lichtsystems variabel gestalten. „Jede Tageszeit kann anders in Szene gesetzt werden“, so Dorn-Aglagul. Um zwischen Gast und Rezeptionisten mögliche Barrieren zu vermeiden, besteht der Empfang aus fünf einzelnen „Inseln“ aus chinesischem Kunststein.
Darüber hinaus bekam das Hotel den schon im Sheraton Westpark Hotel erfolgreichen Link@Sheraton mit Microsoft Technologie: Die Gäste können an sechs Arbeitsplätzen mit PC-Flatscreen-Terminals, Drucker und Webcams kostenfrei mit High-Speed-Internet-Anschluss und W-LAN arbeiten und dabei auch gut miteinander kommunizieren.

