Märkte & Unternehmen
Sol Meliá legt zu
Hotels in Deutschland steigern Belegungs- und Erlösraten
FRANKFURT/MAIN. Deutlich besser als 2006 hat die Sol Meliá Deutschland GmbH im vergangenen Geschäftsjahr abgeschnitten. Die elf Business-Hotels der Marke Tryp und das 4-Sterne-Superior-Hotel Meliá Berlin konnten ihre durchschnittliche Belegung um mehr als sechs Prozent steigern.
Mit etwas mehr als 69 Prozent (2006: knapp 65 %) stellt dieser Wert „eine Rekordmarke dar, an der wir uns künftig messen wollen“, sagte Geschäftsführer Markus Steiner. Parallel zum Anstieg der Belegungszahlen erhöhte sich auch der Gross Operating Profit (GOP). Bei dieser Kennziffer wird das Betriebsergebnis in Relation zum Umsatz gesetzt. Steigerung gegenüber dem Vorjahr: 1,33 Punkte.
Gelungener Berlin-Start
Positiv haben sich auch die durchschnittlichen Zimmererlöse entwickelt. Die im 3-und 4-Sterne-Segment positionierten Tryp-Hotels erreichten eine Average Room Rate (ARR) von mehr als 60 Euro. Auch das im Herbst 2006 eröffnete Meliá Berlin habe die Erwartungen mehr als erfüllt und durfte sich bereits im ersten Jahr seines Markteintritts über eine durchschnittliche Auslastung von mehr als 64 Prozent freuen, so Steiner.
Sol Meliá Deutschland sieht sich auf gleichem Kurs mit der Muttergesellschaft. Diese konnte 2007 ihren Umsatz um 7,2 Prozent auf 1,347 Mrd. Euro anheben. Parallel hierzu stieg der Nettogewinn um 19 Prozent auf rund 162 Mio. Euro. Der Ertrag (Ebitda) erhöhte sich um 7,1 Prozent auf rund 349 Mio. Euro.
Grundlage dieser Entwicklung ist ein diversifiziertes Portfolio, das insbesondere Zuwächse im Resort-Segment (hier vor allem in der Dominikanischen Republik) sowie bei den europäischen Business- und Tagungshotels ermöglichte. Positiv entwickelt hat sich auch der Sol Meliá Vacation Club, Mit dieser Marke ist die Hotelgesellschaft in den Time-Sharing-Markt eingestiegen. red
www.solmelia.com