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Hotellerie

Stadthotels hoffen auf Umsatzplus

15. September 2009

STUTTGART. Für die Hotelbranche könnte die wirtschaftliche Talsohle in absehbarer Zeit durchschritten sein. Das ergibt eine Umfrage unter den 140 Mitgliedern der Deutschland e.V. (HDV) zur aktuellen Geschäftsentwicklung.

Für 2010 zeigen sich die befragten Hoteliers verhalten optimistisch. 40 Prozent unter ihnen erwarten im kommenden Jahr bessere Geschäftszahlen. Vor allem die Stadthotellerie erhofft sich Umsatzzuwächse von 3 bis 15 Prozent, was auch damit zusammen hängt, dass die Branchen Chemie, Pharma, Informationstechnologie und Unternehmensberatungen wieder vermehrt Tagungen buchen.

Ein Drittel der Hoteldirektoren prognostizieren jedoch kein Umsatzwachstum im Vergleich zu 2009. Mit weiteren Umsatzrückgängen bis zu 10 Prozent rechnen rund 20 Prozent der Befragten.


Um sich den Weg aus der Krise zu ebnen und wieder mehr Buchungen zu generieren, setzen viele Hoteliers auf Investitionen. Instandhaltungsmaßnahmen und Modernisierungen stehen ganz oben auf der Liste. Doch es wird auch weiter gespart: Mehr als ein Drittel der befragten Hoteldirektorinnen und Hoteldirektoren drückt bei den Personalkosten auf die Bremse.

Die in der HDV zusammen geschlossenen Mitglieder repräsentieren nach Verbandsangaben rund 350 Häuser mit mehr als 40.000 Zimmern, etwa 20.000 Mitarbeitern und einem geschätzten Jahresumsatz von mehr als zwei Milliarden Euro. red

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