Die Frische ist Programm.
Wirtschaft
Subway jetzt mit 20.000 Restaurants
Die Sandwich-Kette will bis zum Jahr 2010 den Weltmarktführer McDonald’s überrundet haben
HAMBURG (o). Die weltweit größte Sandwich-Kette Subway hat kürzlich die Marke von 20.000 Restaurants überschritten. Damit rückt das Unternehmen weiter zu McDonald’s auf und setzt sein Wachstum, entgegen den rückläufigen Tendenzen in der Systemgastronomie, fort. Allein in den letzten vier Monaten wurden mehr als 1000 neue Standorte eröffnet. Subway ist in 73 Ländern aktiv und erzielt einen Jahresumsatz von rund 6 Mrd. Dollar. Mit seinem alternativen Fast Food-Konzept bedient Subway den Trend zu gesundem, leichten Essen: Die Sandwiches werden frisch und individuell vor den Augen des Kunden zubereitet.
Expansion in Deutschland
In den USA betreibt Subway bereits mehr Restaurants als Wettbewerber McDonald’s, den man jetzt auch international vom Spitzenplatz verdrängen will. Das Ziel: Bis 2010 möchte die Sandwich-Kette mit 27.500 Restaurants weltweit präsent sein, davon rund 1500 in Deutschland. „Hier sehen wir einen der wichtigsten Wachstumsmärkte Europas“, so Bernd Wagner, Gebietsentwickler von Subway in Deutschland. „Wir haben mit derzeit 63 Restaurants eine solide Basis gelegt und beschleunigen jetzt das Tempo. Dass die Wachstumsrate immer steiler ansteigt, liegt unter anderem daran, dass 70 Prozent aller Subway-Lizenzen an bereits aktive Franchisenehmer verkauft werden“, erklärt Wagner. „Die so genannten Multi-Unit-Owners sind ein äußerst wirksamer Multiplikator – und nicht zuletzt ein Ausdruck von Zufriedenheit mit dem Franchisekonzept.“ In Deutschland lässt sich der Erfolg von Subway auch daran festmachen, dass man seit 1999 nur ein Restaurant verloren hat.
Immerhin scheitern durchschnittlich acht Prozent aller Franchise-Gastronomiekonzepte innerhalb von zwei Jahren nach dem Start up. In der Individual-Gastronomie liegt die vergleichbare Zahl bei 60 Prozent, wie der Deutsche Franchise Verband ermittelte.
Backofen statt Friteuse
Subway spricht mit seinem Fast-Food-Konzept auch kalorienbewusste Kunden an. Im Angebot sind zum Beispiel Sandwiches, die einen Fettgehalt unter sieben Gramm haben. Die Salate werden ständig frisch geschnitten, die Brote für die Sandwiches mehrmals am Tag im Restaurant gebacken. Weil auf Kochen und Braten aber komplett verzichtet wird, kommt es nicht zu Geruchsbelästigungen – ein großer Vorteil im Wettbewerb um 1a-Immobilien. Die Suche nach neuen Standorten läuft auf Hochtouren, schließlich will man in Europa bis 2010 rund 4000 Restaurants betreiben. In den USA sind es derzeit 16.394.
Subway wurde 1965 von Fred DeLuca und Dr. Peter Buck in Milford, Connecticut, USA, gegründet, wo es noch heute seinen Sitz hat und von Inhaber Fred DeLuca geführt wird.
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