Anzeige

AHGZ - Das Fachportal für Hotellerie und Gastronomie

Konzepte

Mit Blick auf die Speicherstadt: Im Vlet treffen rustikales Ambiente und puristisches Design aufeinander Fotos: Restaurant (1), Helmut Heigert (2)

Konzepte: Vlet in Hamburg

Tradition isst modern

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/7 vom 13. Februar 2010
von

HAMBURG. Die roten Backsteinwände zeugen von Stabilität. Innen halten Stahlträger die gewölbte Decke. Bis vor wenigen Jahren wurde in dem 1887 gebauten Lagergebäude in der Hamburger Speicherstadt noch Kakao gelagert. Heute können in dem Restaurant Vlet die Gäste eine moderne norddeutsche Küche genießen. Rund ein Jahr nach Eröffnung des Restaurants hat sich das etwas modifizierte Konzept am Markt bewährt. „Von Wirtschaftskrise ist hier nichts zu spüren“, sagt Jochen Reichel, Sprecher der Nord Event GmbH.

Mit dem Lokal an der Schnittstelle zwischen alter Speicherstadt und moderner Hafencity hat sich Nord Event Inhaber Hans-Christoph Klaiber einen Traum erfüllt. Rund 2 Mio. Euro hat er in das von dem Hamburger Büro Joi Design gestaltete Lokal an der Ecke Sandtorkai und Kibbelstegbrücke investiert. Bis zu 80 Gäste finden im Restaurant einen Sitzplatz; hinzu kommen 15 Hocker an der Bar. Im Sommerhalbjahr ist eine Terrasse mit 80 Sitzplätzen direkt am Fleet verfügbar.

„Tradition isst modern“ heißt das Motto, dem sich Küchenchef Thomas Sampl und seine Mannschaft verpflichtet fühlen. Der frühere Küchenchef des Restaurants Apples im Hotel Park Hyatt Hamburg hatte wenige Wochen nach der Eröffnung Sascha Jürgens abgelöst, der in dem Restaurant eine französische Küche mit regionalem Schwerpunkt umsetzen wollte. Mit seiner kreativen norddeutschen Küche hat Sampl das Restaurant zum kulinarischen Aushängeschild von Nord Event gemacht. Damit gelingt es ihm, das Lokal abends durchschnittlich zu drei Viertel zu füllen; mittags kommen im Schnitt bis zu 40 Gäste.

Auf seiner Karte stehen eine Steckrübensuppe mit geräuchertem Wildschweinbauch, Dörrapfel und Kaffeeöl ebenso wie ein Linumer Kalbsfilet und Kalbsschwanz mit Banyul-Rotkohlglace, Pastinake, Teltower Rübchen und Mohnknödel sowie warme Bitterschokolade mit kaltem Kruse-Quark und zweimal Quitte. Diese Speisen können sowohl einzeln als auch im Rahmen eines Degustationsmenüs mit vier bis sechs Gängen bestellt werden. Die Gerichte in der Karte sind nach den Rubriken pur, elegant und exquisit geordnet, wobei die Zuordnung von der Qualität der Zutaten und dem Arbeitsaufwand abhängt. Hauptgerichte kosten zwischen 16 und 31 Euro. Mittags bietet der Küchenchef einen 2-Gänge-Business-Lunch sowie eine Auswahl schneller Gerichte an. Wer noch weniger Zeit hat, kann im Vlet Bistro mit 80 Plätzen im Erdgeschoss Salate, Burger, Pasta und andere rustikale Gerichte bekommen.

Themenalarm Kommentieren Drucken
Auch interessant

Indische Küche to go

Pakora, Curry & Tandoori: Der Take-Away-Inder Chutney setzt auf exotische Geschmackserlebnisse zum Mitnehmen. Das kommt an: Im Oktober eröffnet die vierte Filiale mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

Konzepte: Chutney in Hamburg: Indische Küche to go (27.02.2010)
Konzepte: La Maison du Pain in Frankfurt/Main: Platzhirsch auf Expansionskurs (20.02.2010)
Konzepte: Michelberger in Berlin: Die fabelhafte Welt des Tom Michelberger (06.02.2010)
Konzepte: Niederlassung in München: Twittern bringt Followers und Gäste (01.02.2010)
Konzepte: Tucan's in Düsseldorf: Grillkompetenz mit Dreh (23.01.2010)
Konzepte: Hitzberger in Zürich: Grünes Fastfood (09.01.2010)

Weitere Artikel zu den Themen:

, ,

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel