Neueröffnung
Vapiano-Erfinder Mark Korzilius eröffnet La Barraca
von Karin Gabler
MÜNCHEN. Lässige italienische Lebensart mit gehoben authentischer Küche soll der Gast im neuen Restaurant La Barraca am Maximilansplatz in München erleben. Mark Korzilius der Erfinder des Vapiano-Konzeptes, setzt damit erneut Maßstäbe für die junge und moderne Gastronomie. Nicht nur, das La Barraca mit bewusst extra kleinen Portionen kulinarische Vielfalt bietet. Auch die Speisekarte ist revolutionär, denn der Gast bestellt digital auf einem Touchscreen.
Korzilius hat das neue Restaurant gemeinsam mit Cosimo Gericke, Winzer aus der Toskana, und dem renommierten Koch Patrick Jaros (Die Aubergine) erarbeitet. Insgesamt haben sie 2,3 Mio. Euro investiert, davon sind allein rund 500.000 Euro in die Hard- und Software für die digitale Speisekarte geflossen.
Bestellung auf dem Touchscreen
Das Prinzip: Jeder Gast bekommt eine Chipcard und findet am Tisch ein in Leder gebundenes E-Menü vor. Die Bestellung wird per Touchscreen automatisch auf die Karte gespeichert. Veganer, Vegetarier oder Allergiker können ihre individuellen Wünsche angeben, so dass sie nur Entsprechendes angezeigt bekommen. Die Bestellungen landen auf dem Display in der Küche bei den rund 18 Köchen. Anders als im Vapiano wird das Essen im La Baracca serviert.
La Baracca zeigt sich mit 700 Quadratmeter ungewöhnlich groß. „Ich habe keine Angst vor Größe“, betont Korzilius, der noch zwei Vapiano-Restaurants in Hamburg selbst betreibt. Um familiäre Atmosphäre zu schaffen, wurden verschiedene Bereiche gestaltet. So gibt es eine Lounge zum Chillen, etwa bei einem der 84 offenen Weine, die sich an der langen Weinbar „zapfen“ lassen. Zudem kann der Gast seine feinen Miniportionen Pasta, Risotto oder Ossobuco im offenen Hauptraum an einer langen Tafel oder abgetrennt an kleineren Tischen genießen.
Mit alten und neuen Hölzern verziert
Das Herzstück bildet eine hohe, verglaste Antipastistation, in der Spezialitäten wie luftgetrockneter Schinken und italienische Salami zu sehen sind. Das gesamte Design will eine Brücke schlagen zwischen Vintage und internationaler Gemütlichkeit, mit vielen alten und neuen Hölzern, die auch den Namen „Baracca“ prägen.




Petra Sammer
06.08.2010 um 10:33
Betreff: Zwei mal da, zwei mal nicht so toll
Ich war zwei Mal dort und mir hat es nicht so gefallen ... beim genaueren hingucken: http://outofgrafing.blogspot.com/2010/08/schick-schnick-schnack-im-la-barraca.html