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Digitale Bestellung: Am Tisch im Restaurant La  Baracca erwartet die Gäste ein Touchscreen Foto: Karin Gabler

Neueröffnung

Vapiano-Erfinder Mark Korzilius eröffnet La Barraca

25. Mai 2010
von  

MÜNCHEN. Lässige italienische Lebensart mit gehoben authentischer Küche soll der Gast im neuen Restaurant La Barraca am Maximilansplatz in München erleben. der Erfinder des Vapiano-Konzeptes, setzt damit erneut Maßstäbe für die junge und moderne Gastronomie. Nicht nur, das La Barraca mit bewusst extra kleinen Portionen kulinarische Vielfalt bietet. Auch die Speisekarte ist revolutionär, denn der Gast bestellt digital auf einem Touchscreen.

Korzilius hat das neue Restaurant gemeinsam mit Cosimo Gericke, Winzer aus der Toskana, und dem renommierten Koch Patrick Jaros (Die Aubergine) erarbeitet. Insgesamt haben sie 2,3 Mio. Euro investiert, davon sind allein rund 500.000 Euro in die Hard- und Software für die digitale Speisekarte geflossen.

Bestellung auf dem Touchscreen

Das Prinzip: Jeder Gast bekommt eine Chipcard und findet am Tisch ein in Leder gebundenes E-Menü vor. Die Bestellung wird per Touchscreen automatisch auf die Karte gespeichert. Veganer, Vegetarier oder Allergiker können ihre individuellen Wünsche angeben, so dass sie nur Entsprechendes angezeigt bekommen. Die Bestellungen landen auf dem Display in der Küche bei den rund 18 Köchen. Anders als im wird das Essen im serviert.

La Baracca zeigt sich mit 700 Quadratmeter ungewöhnlich groß. „Ich habe keine Angst vor Größe“, betont Korzilius, der noch zwei Vapiano-Restaurants in Hamburg selbst betreibt. Um familiäre Atmosphäre zu schaffen, wurden verschiedene Bereiche gestaltet. So gibt es eine Lounge zum Chillen, etwa bei einem der 84 offenen Weine, die sich an der langen Weinbar „zapfen“ lassen. Zudem kann der Gast seine feinen Miniportionen Pasta, Risotto oder Ossobuco im offenen Hauptraum an einer langen Tafel oder abgetrennt an kleineren Tischen genießen.

Mit alten und neuen Hölzern verziert

Das Herzstück bildet eine hohe, verglaste Antipastistation, in der Spezialitäten wie luftgetrockneter Schinken und italienische Salami zu sehen sind. Das gesamte Design will eine Brücke schlagen zwischen Vintage und internationaler Gemütlichkeit, mit vielen alten und neuen Hölzern, die auch den Namen „Baracca“ prägen.

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Leser-Kommentare zum Artikel (6)

Petra Sammer
Petra Sammer

06.08.2010 um 10:33

Betreff: Zwei mal da, zwei mal nicht so toll

Ich war zwei Mal dort und mir hat es nicht so gefallen ... beim genaueren hingucken: http://outofgrafing.blogspot.com/2010/08/schick-schnick-schnack-im-la-barraca.html

Angie, München
Angie, München

23.06.2010 um 23:22

Betreff: superschön

also ich war überwältigt von diesem schönen Lokal. das ist doch mal was Anderes dachte ich mir. Als ich die E-Card sah, merkte ich, jetzt isses aus mit der Kommunikation, jeder, der neu hier ist, spielt erst ein mal mit dem Teil rum, bis er es kapiert hat. Aber so nach 15 Min. haben sich dann alle ausgekannt und das Bestellen hat Spass gemacht. Vor allem kam es viel schneller, als wenn man immer erst auf eine Bedienung warten muss. Alle waren supernett, ich komme wieder ;-))

Tom, München
Tom, München

18.06.2010 um 14:34

Betreff: Erster Eindruck

Meiner Meinung nach wurde hier die Vapiano-Idee konsequnt weitergedacht und für die etwas gesetztere Kundschaft umgesetzt: ewiges Anstellen in Warteschlangen entfällt, man steht nicht im Essensgeruch sondern kann gemütlich in tollen Möbeln warten, bis der Service einem sein per E-Menu (tolle Idee) bestelltes Essen serviert. Die Gerichte sind so portioniert, dass man auch mal ein zweites Essen probieren kann ohne danach übersättigt zu sein - gerade für den Mittagstisch sicher nicht schlecht, man kann genau dosieren. Tolle Idee, gut umgesetzt.

Micha, München
Micha, München

17.06.2010 um 13:53

Betreff: Mein Eindruck

Ich fands super. Tolles Konzept. Tolle Details - die Visitenkarten, der gesamte Look. Da hat sich jemand wirklich was dabei gedacht! Auch mag ich es gern, wenn man rel. anonym bleiben kann. Die G'schichten vom Italiener brach ich nicht...die gibt es zu genüge. Ein neues Konzept, ein Idee und die Gasto-Branche entwickelt sich weiter...toll gemacht!

Jürgen, München
Jürgen, München

15.06.2010 um 14:01

Betreff: Mein Eindruck

Kann den Eindruck von Tobias bestätigen. Sehr laut, relativ hektisch das Ganze. Aber dennoch eine witzige Idee, tolle Inneneinrichtung. Ich glaube, dass es Erfolg haben wird. Hoffentlich normalisiert sich das Publikum, denn aktuell ist die Szene Stammgast. Und das macht keinen Spaß. Essen von der Qualität her sehr ordentlich. Preis-Leistungs-Verhältnis passt im großen und Ganzen.

Tobias, Berlin
Tobias, Berlin

12.06.2010 um 16:21

Betreff: Mein Eindruck!

warum ich hier schreibe: "keine Ahnung" - ich schreibe es wohl nur für mich selbst, ich habe diesbezüglich kein Mitteilungsbedürfnis an das Universum! - ob es mir im La Baracca gefallen hat? Eindeutig nein! Aber warum nicht frage ich mich selber - es ist doch alles vorhanden was als modern und fortschrittlich gilt! Was aber fehlt ist eine Seele - eine Seele die es in systemgastronomischen Einrichtungen naturgemäß nicht gibt - allerdings in "normalen" Restaurants sehr wohl geben sollte - so wie man bei seinem "Stammitaliener" die Namen der Kinder und den Herkunftsort in Italien inzwischen von vielen Erzählungen her kennt. Ich denke das ist bei der schieren Größe nicht möglich - insofern ist es eine "eierlegende Wollmilchsau" geworden und es bestätigt, dass man für Geld sehr viel kaufen kann, allerdings kein positives menschliches Gefühl! Es handelt sich bei dem La Baracca um eine "Super-Duper-Luxus" - Kantine! Demjenigen, dem es gefällt: "guten Appetit!" Mir gefällt es leider nicht.