Unternehmen
Verkehrsgastronomie: SSP steigert Umsatz
von Christoph Aichele
ESCHBORN. Auf 171 Mio. Euro (plus 15,3 %) hat das Verkehrsgastronomie-Unternehmen SSP in Deutschland im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Umsatz gesteigert. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich eigenen Angabnen zufolge auf knapp 2900 (Vorjahr 2750).
Besonders erfreulich entwickelte sich im Berichtsjahr die Autobahngastronomie, die ein knappes Viertel zum Gesamtumsatz beiträgt. Positiv wirkten sich in den ersten Monaten die fallenden Benzinpreise, im zweiten Halbjahr die Akquisitionen aus. Im Mai übernahm SSP als Pächter von Tank und Rast neun Autobahnraststätten.
Gut behauptete sich laut SSP auch der Geschäftsbereich Bahnhofsgastronomie, der mit 60 Prozent des Umsatzes das wichtigste Standbein des Geschäftes in Deutschland ausmacht. Hier konnte das Unternehmen mit Neueröffnungen punkten. Im Hauptbahnhof Köln wurde ein Gosch-Fischrestaurant eröffnet sowie fünf Currywurst-Express-Outlets auf den Bahnsteigen. Neu dazu kam im Bahnhof Bochum eine Kamps-Filiale.
Die anhaltende Schwäche des Flugverkehrs mit zum Teil zweistelligen Rückgängen im Passagieraufkommen traf auch die SSP-Locations an den Flughäfen. Mit Investitionen wie der Modernisierung des großen Restaurants Tegel Terrace (Flughafen Berlin-Tegel), dem ersten Starbucks-Coffee-Shop unter SSP-Regie und einer mobilen Einheit der Marke Perfect Day (beide am Flughafen Frankfurt) will das Unternehmen gegensteuern.
SSP unterhält in 31 Ländern gastronomische Einrichtungen und Einzelhandelsstandorte an Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahnraststätten. Das Portfolio umfasst international renommierte Eigenmarken wie Caffè Ritazza oder Upper Crust und weltbekannte Franchisekonzepte darunter Burger King, Caviar House & Prunier, Pizza Hut, Starbucks und Segafredo.

