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Entspannt: Direktor Georg Plesser Foto: Goerlich

Konzerne & Kooperationen

Villa Kennedy zieht Neugierige an

Erstes Rocco Forte Hotel in Deutschland gut aus den Startlöchern gekommen / Spa-Club kurz vor der Eröffnung

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/19 vom 13. Mai 2006
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FRANKFURT Georg Plesser ist „nicht unzufrieden“. Der Direktor des Forte Hotels Villa Kennedy in Frankfurt ist mit dem bisherigen Geschäftsaufkommen trotz der vielen Feiertage „ganz happy“.

Natürlich sei belegungsmäßig „noch Luft nach oben“. Ist ja auch nicht anders zu erwarten beim ersten Hotel einer in Deutschland neuen Hotelgruppe – Rocco Forte Hotels –, das als wirkliches Luxushotel mit 165 Zimmern und fast ebenso vielen Mitarbeitern Anfang März an den Start ging (AHGZ vom 4. März). Viele Kunden – Reiseveranstalter, Sekretariate, Firmenreisestellen – wollten das Haus in der Praxis, also fertig, erleben. So vergehe kein Tag, an dem nicht wichtige Kunden oder deren Mitarbeiter durchs Haus geführt würden, berichtet Plesser. Der gebürtige Essener (37) hat im Vier Jahreszeiten München gelernt, war bei Ritz-Carlton, den Geisel-Hotels, im Waldorf Astoria und im Kempi Beijing. Der Cornell-Absolvent leitete zuletzt das Boutiquehotel Ermitage am Zürichsee.

Während der Frankfurter Light&Building-Messe war die Villa Kennedy bereits drei Mal ausgebucht. „Seit 1. Mai, mit Beginn des neuen Geschäftsjahres, wird gezählt“, sagt Plesser. Mai und Juni sind jetzt die wichtigen Monate. Auch dem Sommer sieht Plesser gespannt entgegen. Hervorragend angelaufen seien Bar und Restaurant, die beim lokalen Publikum sehr gut ankommen. Daraus resultieren auch einige Familienfeiern. „Ein Segment, das hoffentlich auch weiterhin das in einem Stadthotel problematische Bankettgeschäft an den Wochenenden belebt“, so der Direktor. Demnächst geht auch der Spa-Club an den Start. Rund 150 Interessenten hatten sich im Vorfeld für eine Mitgliedschaft interessiert. Sie dürfen einen ganzen Sonntag lang den Spa und seine Angebote ausprobieren. Die Jahresgebühr beträgt 2100 Euro.

Mit der PR-Kampagne zur Eröffnung durch eine auf Luxusgüter spezialisierte Agentur „ging man neue Wege“, sagt Forte-Deutschlanddirektor Martin Elsner, der die beiden nächsten Eröffnungen in Berlin (Herbst 2006) und München (Anfang 2007) vorbereitet. Das scheint sich auszuzahlen. Zeitungen und Edelmagazine geraten geradezu ins Schwärmen über „Deutschlands neues Traumhotel“. Zweck erfüllt: „Jetzt kennt man uns“, freut sich Plesser. Selbst Stammgäste hat das neue Haus bereits. Manche sind seit der Eröffnung im März schon fünf oder sechs Mal da gewesen.

Das Haus habe so viele Stärken, dass Show und Gastronomie bei der bevorstehenden Eröffnungsfeier sogar in den Hintergrund treten können, findet Plesser. „Eine Party lebt von ihren Gästen“, sagt der Hoteldirektor.

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