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Das sechste Haus der expandierenden Alemannia-Gruppe: Sie übernahm das Hansa-Hotel-Kulmbach Foto: Hotel

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Von der Theorie in die Praxis

Alemannia-Hotelgruppe begann als Unternehmensberatung / Jetzt erfolgreich als Betreiber

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/35 vom 2. September 2006
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KULMBACH Was sie theoretisch kann, hat die Alemannia Unternehmensberatung für Hotels längst bewiesen. „Da war der Weg nicht weit zu zeigen, dass es in der Praxis funktioniert“, sagt Bernd Gutjahr, Geschäftsführer der Alemannia-Hotelgruppe. Und das erfolgreich, wie die Übernahme des Hansa-Hotel-Kulmbach zeigt. Es ist das sechste Haus der seit 1994 bestehenden Gruppe, weitere Übernahmen sind bereits geplant.

Entstanden ist die Alemannia-Hotelgruppe aus der engen Zusammenarbeit der Hotel-Unternehmensberatung mit Banken sowie Versicherungen. Immer wieder traten Fälle auf, in denen für notleidende Hotels seriöse Betreiber gesucht wurden. Da traten Kreditinstitute an die Alemannia-Unternehmensberatung heran, erzählt Gutjahr: „Mit der Begründung, ihr habt wunderbar beschrieben, wie die Betriebe zu retten sind. Dann zeigt doch, dass eure Theorie auch in der Praxis erfolgreich ist.“ Das war der Beginn der Alemannia-Hotelgruppe, mittlerweile sechs rechtlich selbstständige Hotels, die über Betriebsgesellschaften das Haus mit eigenen Mitarbeitern betreiben.

Eine Gemeinsamkeit haben die Häuser: Es sind alles Hotels der 3- oder 4-Sterne-Kategorie. Unterschiedlich sind Zielgruppen und Standorte. Das „City Hotel“ in Bad Vilbel ist besonders während der Messen in Frankfurt oder Offenbach gefragt. Messebesucher sind auch für das Hotel Ascot-Bristol in Potsdam und das Plaza Hotel Magdeburg eine wichtige Zielgruppe. Dabei sind die Hotels genauso Treffpunkt für Kultur-Touristen und Geschäftsreisende, das Hotel am Theater Plauen ebenso wie das Hansa-Hotel-Kulmbach. Besonders beliebt bei Urlaubern und Fußball-Bundesliga-Vereinen ist das Schneverdinger Hotel Heide Treff. Außer von deutschen auch von ausländischen Fußball-Mannschaften ein häufig gewähltes Ziel für Trainingslager.

Eine bunte Hotel-Mischung, so scheint es. Gutjahr erklärt: „Das Thema Hotel ist viel zu spannend und vielseitig, um sich auf eine bestimmte Kategorie zu beschränken. Für uns sind Betriebe interessant, bei denen Standort und Umfeld stimmen.“ Wie bei dem Kulmbacher 30-Betten-Hotel. Das Haus hat es mit seiner Umsetzung des Themas „Hanse“ als eines von zwei Hotels aus Deutschland zu einer Erwähnung in dem amerikanischen Hotelfachbuch „Redesign“ gebracht.

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