Zulieferer
Warsteiner wieder auf Wachstumskurs
von Bernhard Eck
WARSTEIN. Auf ein „zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2010" kann die Warsteiner Brauerei zurückblicken. Während der deutsche Biermarkt um etwa 1,4 Prozent (Quelle DBB, Jan.-Nov. 2010) zurückging, hat Warsteiner im Inland ein Absatzplus von 0,2 Prozent auf 2,26 Mio. Hektoliter erzielt. Damit kehre die bekannte Biermarke auf Wachstumskurs zurück, wie es aus Warstein heißt. Einschließlich des Exportgeschäfts habe die Marke Warsteiner ein Absatzvolumen von 2,8 Mio. Hektoliter erreicht. Der konsolidierte Umsatz der Warsteiner Gruppe habe im Geschäftsjahr 2010 bei 563 Mio. Euro und damit leicht über Vorjahr gelegen.
„Wir freuen uns, dass wir mit Warsteiner im rückläufigen deutschen Biermarkt Marktanteile dazugewinnen konnten", kommentiert Catharina Cramer, geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe, die Geschäftsentwicklung 2010. Zur positiven Entwicklung im Inland hätten unter anderem Warsteiner Alkoholfrei und vor allem das „100% natürliche Radler" beigetragen. Die Spezialität, die vor einem Jahr mit neuer Rezeptur auf den Markt kam, habe hohe zweistellige Zuwachsraten erzielt.
Allerdings habe die Entwicklung im Gastronomiegeschäft dem allgemeinen Markttrend entsprochen, war also rückläufig. Der gesamte Getränkeausstoß der Gruppe belief sich laut Unternehmen auf 5,4 Mio. Hektoliter. Wobei sich der Ausstoß der weiteren zur Gruppe gehörenden Brauereien (darunter die Herforder Brauerei, die Privatbrauerei Frankenheim und die Paderborner Brauerei sowie die Beteiligung an der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg) insgesamt zufriedenstellend entwickelt habe.

