Aktuell
Westfalens DEHOGA-Präsident gestorben
Guido Dellwig hat für den Berufsverband viel geleistet / „Konstruktiv und geradlinig“
HAMM Im Alter von 66 Jahren ist plötzlich und unerwartet Guido Dellwig gestorben. Der Präsident des DEHOGA Westfalen war Träger des Bundesverdienstkreuzes und der Goldenen Ehrennadel des DEHOGA NRW.
Seit 1979 war er Kreisvorsitzender des Kreises Witten und seit 1987 Vorstandsvorsitzender des Geschäftsstellenvorstands Bochum. In dieser Zeit hat er die Nachwuchsarbeit intensiv gefördert. Er stand mit seinen Unternehmungen als ausbildender Betrieb vielen jungen Menschen bei der beruflichen Entwicklung zur Seite.
Der Verstorbene war maßgeblich beteiligt bei der Errichtung von vier gastgewerblichen Bildungszentren in Coesfeld, Essen, Hagen und Köln. Ebenso hat sich Dellwig darum gekümmert, dass die Altersversorgung von Gastronomen und Hoteliers gesichert ist.
In seiner 15-jährigen Präsidentschaft des DEHOGA Westfalen und als Vizepräsident des Landesverbandes NRW hat er maßgeblich auch auf Bundesebene als Mitglied des Großen Vorstandes des DEHOGA mitgewirkt. Seinem persönlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass vor vier Jahren der DEHOGA Westfalen in die neu errichtete Verbandszentrale in Hamm einziehen konnte.
Der DEHOGA Westfalen würdigt in seinem Nachruf insbesondere die persönliche und bescheidene Art, mit der es Guido Dellwig verstanden habe, humorvoll und konstruktiv auch schwierigen Problemen geradlinig gegenüberzutreten. So sei es ihm immer wieder gelungen, seinen Verband auf einen gemeinsamen Weg zu führen.
