Betriebspraxis
„Die Investitionen sind überschaubar“
Unternehmensberaterin macht vor allem Chancen für Kurorte und Heilbäder aus
Hank-Haase: Das Medical-Spa- Konzept ist vor allem für qualitativ hochwertige Wellness-Hotels, die räumlich eng mit einem medizinischen oder therapeutischen Kompetenzzentrum oder aber mit einer Präventionsklinik verbunden sind, als geeignete Angebotskomponente anzusehen. Eine lose Zusammenarbeit mit Ärzten oder Therapeuten, die jeweils nur nach Bestellung ins Hotel kommen, wird dem Medical Spa-Konzept nicht gerecht.
Hank-Haase: Die Investitionskosten sind bei einem Hotel mit bereits vorhandenem Wellnessbereich überschaubar.
Als zusätzliche Räumlichkeiten sind lediglich zusätzlich ein Ärztezimmer, ein Behandlungszimmer eine Lounge als Warteraum und gegebenenfalls weitere Behandlungszimmer bereit zu stellen, die entsprechend des Hotelstandards ausgestattet sind. Falls auch externe Gäste einbezogen werden, ist es sinnvoll, einen separaten Zugang von außen zu ermöglichen.
Hank-Haase: Das Medical-Spa- Konzept ist für Kurorte mit gutem Image und attraktiver touristischer Infrastruktur besonders geeignet. Medizinische und therapeutische Kompetenz ist dort in der Regel vorhanden, die Hotellerie hat ihr Angebot vielfach bereits durch Wellnessanlagen im Hinblick auf eine gesundheitsorientierte Gästeschicht erweitert.
Positive Perspektiven bietet Medical Spa aber auch für bestehende Präventionskliniken, die ganze Klinikbereiche in ein Hotel mit eigenem Wellnessbereich umwandeln, damit neue, selbst zahlende Gästegruppen ansprechen und gleichzeitig die Synergien vorhandener medizinisch-therapeutischer Einrichtungen im angegliederten Kliniktrakt nutzen können.
Die von uns modellhaft durchgeführten Markt- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen bescheinigen diesem Konzept für die Zukunft ausgezeichnete Erfolgschancen .

