Auszeichnung
"Philosoph im Topf" ist Kochbuch des Monats
LEIPZIG. Das Deutsche Institut für Koch- und Lebenskunst in Leipzig hat das Buch "Der Philosoph im Topf" von Klaus Ebenhöh und Wolfgang Popp zum Kochbuch des Monats September gewählt. Dass Kochen großes Vergnügen bereiten kann, weiß keiner besser als die Jury in Leipzig: Berthold Bühler, Kochkünstler mit zwei Sternen; Andreas Gundermann, Lebenskünstler mit Pinsel; Buchautor Robert Menasse und Kritiker Frank Brunner. Rezeptprüfer ist Thomas Neeser.
Das Urteil der Herren: "Bei diesem Kochbuch, das die Philosophen im und am Topf sucht, beginnen die Vergnüglichkeiten bereits bei der Lektüre. Nicht immer haben diese großen Denker nach den Prinzipien gelebt, die sie uns predigten. Nur bei Diogenes, dem Mann in der Tonne, wird karg aufgetischt: Brot, Käse, Oliven und Wasser. Der große Schopenhauer, der das Ideal der Askese in die westliche Philosophie eingebracht hat, speiste selbst gern im teuersten und besten Restaurant Frankfurts zu Abend."
Das Buch sei aber nicht nur eine Sammlung schöner Feuilletons, es funktioniere wie ein gutes Gesellschaftsspiel: Nicht einfach Freunde einladen, sondern einen Abend gestalten, als sei man zu Gast bei den weisen Herrschaften. Aufgetischt werden eine Kraftbrühe für Literaten, Tomaten mit Erbsenfüllung, Das Meer von Italien, Götterwein oder Osso Bucco mit Broccoli: köstliche und leicht umsetzbare Rezepte. "Für Gesprächsstoff bei Tisch sorgt das Buch reichlich", so die Jury.
Das Kochbuch des Monats September: Klaus Ebenhöh/Wolfgang Popp: "Der Philosoph im Topf", erschienen im Residenz Verlag für 19,90 Euro.
Das Kochbuch des Monats wird vom Deutschen Institut für Koch- und Lebenskunst in Leipzig ausgewählt, mit Unterstützung von Focus, BuchMarkt, MDR-Figaro und der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung.
Rezepte und mehr unter: www.Kochbuch-des-Monats.de

