Management
Beim Messer ist der Preis egal
Metro-Cash & Carry-Umfrage zu den Messerfavoriten in deutschen Profiküchen: Form und Handhabung zählen
DÜSSELDORF. Wichtigstes Kriterium beim Kauf eines Messers ist die optimale Form und ein bequemes Handling. Das hat eine Umfrage unter 105 Berufsköchen ergeben, die das Marktforschungsinstitut Teleresearch im Auftrag von Metro Cash & Carry Deutschland bundesweit durchgeführt hat. Mehr als 70 Prozent der Befragten gaben an, beim Messerkauf besonders darauf zu achten, ob das Messer griffig ist und gut in der Hand liegt.
Scharf muss es sein
Weitere relevante Kriterien beim Messerkauf sind das Material, die Produktmarke und die Schärfe der Klinge. Im Schnitt nutzt jeder Profi zehn Messer, wobei die am häufigsten benutzten Messer das Kochmesser, der Sparschäler und das Officemesser sind.
Ein gutes Messer muss griffig sein und gut in der Hand liegen – für 71,4Prozent der befragten Profiköche sind Form und Handling das wichtigste Kriterium beim Messerkauf. Knapp 60 Prozent achten besonders auf das Material, aus dem das Messer gefertigt ist. Bevorzugt werden hier Kunststoffgriffe und eine durchgezogene Stahl-Klinge.
Die Produktmarke wurde von knapp 48,6 Prozent der Befragten als drittwichtigstes Kaufkriterium genannt. Fast ebenso relevant für die Profiköche ist die Schärfe der Klinge. Dabei kommt es sowohl darauf an, dass die Klinge lange scharf bleibt, als auch, dass sie leicht zu schärfen ist. Eine wesentlich geringere Rolle spielen hingegen das Gewicht und der Preis des Messers.
Lediglich 30,5 Prozent der Profiköche achten darauf, kein zu schweres, aber auch kein zu leichtes Messer zu kaufen. Der Preis spielt für nur 16,5Prozent der befragten Köche eine Rolle.
Farbige Griffe für HACCP
„Profiköche brauchen Profi-Messer. Das belegt auch diese Umfrage. Aus diesem Grund bieten wir eine breite Auswahl an qualitativ hochwertigen Produkten an“, so Matthias Hinz, Mitglied der Geschäftsführung der Metro Cash & Carry Deutschland und verantwortlich für den Bereich Nonfood.
„Grundsätzlich empfehlen wir unseren Kunden den Einsatz von HACCP-konformen Messern und Schneidbrettern. Diese sind verschiedenfarbig und unterstützen die Gastronomen dabei, gemäß der Hygiene-Richtlinien für die Zubereitung von Fisch, Fleisch, Geflügel oder Gemüse unterschiedliche Messer und Bretter zu verwenden.“
Zur Messervielfalt in deutschen Profiküchen: Durchschnittlich zehn verschiedene Messerarten verwenden deutsche Profiköche in der Regel. Am häufigsten ist das Kochmesser im Einsatz. Die befragten Profiköche stuften es auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 10 (wichtig) mit 9,4 als wichtigstes Messer ein. Dem Sparschäler kommt laut Befragung eine ähnlich hohe Bedeutung zu. Mit einem Durchschnittswert von 7,7 rangiert er noch vor dem Officemesser (7,4) auf Rang zwei.
Im Mittelfeld der Messer-Skala liegen mit jeweils 6,9 Punkten das Ausbein- und das Sägemesser, sowie das Filiermesser und die Palette mit 6,3 Punkten. Und auch das Tourniermesser kommt mit 6,0 Punkten regelmäßig zum Einsatz. Eine wesentlich kleinere Rolle im Kochalltag spielen laut Umfrage Tranchier-, Lachs- und Buntschneidemesser. Sie rangieren mit einem Durchschnittswert von maximal 4,7 auf den letzten drei Plätzen der Messer-Hitliste.red
www.metro24.de
