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Zielsicher auswählen: Arbeitsmarkt-Veränderungen machen ein gut geplantes Mitarbeitermarketing notwendig

Management

Chefs müssen umdenken

Der demografische Wandel wird die zukünftigen Mitarbeiterstrukturen beeinflussen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/16 vom 19. April 2008

STUTTGART. Die Arbeitswelt ändert sich und unweigerlich müssen sich Führungskräfte und Beschäftigte mit verändern. Demografischer Wandel und die Internationalisierung des Arbeitsmarktes werden in Zukunft auch die Mitarbeiterstrukturen im Gastgewerbe erheblich beeinflussen.

In drei bis fünf Jahren wird die Alterung der Gesellschaft auf dem Arbeitsmarkt deutlich spürbar werden. Das Ungleichgewicht von Nachfrage und Angebot wird zu einem Run auf gut geschultes Personal führen.

Deshalb heißt es „global denken“. Die Fachkräfte von heute erwerben zunehmend ihr Wissen international – ebenso orientieren sich diese Fachkräfte auch auf einem internationalen Arbeitsmarkt. Ein bewusstes und strategisch gut geplantes Mitarbeitermarketing wird bald das wichtigste Mittel sein, um als Arbeitgeber konkurrieren zu können. Insbesondere kleinere Unternehmen werden neue Strategien entwickeln müssen, um als attraktiver Arbeitgeber gutes Personal zu finden und zu binden. Das Zukunftsszenario für das Gastgewerbe lautet: Projektkultur. Unternehmen überbrücken mehr und mehr den Mangel an Fachkräften mit Servicekräften und Köchen von Fremdfirmen. Experten werden für bestimmte Projekte im Unternehmen angeheuert und nach dessen Erfüllung wieder verabschiedet.

Wo heute also eine Stammbelegschaft das Tagesgeschäft trägt – wird in Zukunft bei schnell wechselnden Teams ein völlig neuer Führungsstil gefordert sein. Gewohnte Hierarchie und Ordnung werden sich in eine Vielfalt von Aufgaben auflösen: Unternehmensstrukturen werden zu Projektstrukturen. Starre Stellenbeschreibungen werden zu individuellen und flexiblen Anforderungsprofilen. Projektarbeit wird Vollzeitstellen ersetzen. Folge wird sein, dass Regeln im Umgang mit den Mitarbeitern sowie der Umgang mit den Gästen kaum noch unternehmensspezifisch erlernt werden können. Im Gegenteil: Der zunehmend offene und kreative Umgang miteinander wird die Herausforderung der neuen Arbeitswelt sein. Nicht nur wechselnde Mitarbeiter, sondern insbesondere Mitarbeiter auf Zeitsowie Experten für bestimmte Projekte gilt es dann in die Unternehmenskultur und in das Team einzubinden.

Dieser Herausforderung kann man nicht mit klassischen Management-Methoden begegnen. Veränderungsprozesse müssen kreativ und besonnen gemeistert, alle Mitarbeiter als Individuen eingebunden und an der Entwicklung für das Unternehmen beteiligt werden.

Die Führungskraft ist zunehmend als Mensch gefordert, offen und sehr individuell auf jedes Teammitglied einzugehen und das Team als Ganzes zu einer erfolgreichen Performance zu führen.

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Leser-Kommentare zum Artikel (1)

Will ungenannt bleiben
Will ungenannt bleiben

24.04.2008 um 12:11

Betreff: Kommentar zum Artikel

Sehr geehrte Redaktion
Erstmals muss gesagt werden Toll das es die AHGZ gibt
Tolle Berichte und Informativ.
Chefs müssen Umdenken
Ich glaube als mehrfach Gourmet Ausgezeichneter Haubenkoch der Bodenst. sowie der Gourmet-Küche dürfte ich Ihnen dazu einiges Ihnen berichten.
Auf meinen Werdegang dorthin habe ich die Gelegenheit bekommen bei vielen Chefs und mit Chefs zu Arbeiten.
In der Zeit war mir Berufs-Fachwissen Aneignung von Kollegen die das Kochhandwerk verstanden haben äußerst wichtig weniger die Chef eines Unternehmens
weil damals noch die Devise lautete du musst erst etwas Lernen-Können etc.
Nun gut ist ja richtig aber es war schon damals so das Chefs Umdenken hätten müssen in allen belangen einige die Probleme mit sich selber hatten-Personalprobleme-und und und......
Ich hatte mein Ziel vor Augen unabhängig von solchen Typenals Koch.
In allerbesten Häusern habe ich gearbeitet mit Prominenz der Welt als Gäste und vieles mehr
Grandiose Beobachtungen und Erfahrungen sammeln dürfenwill nichts missen daran eine Erfahrung die keiner einen nehmen kann.
Nun zum Kernpunkt Chefs müssen umdenken
1995 hatten ich am Tracy-College Zertifikat über Leistunspsychologie und Erfolgsmanagement bestanden
mein damaliger Chef sagte was will ich mit dem
Ich Antwortete ist für mich Persönlich merkte das es Ihn nicht gefiel mein wissen darüber.Er konnte nicht mehr so wie er wollte mit den wenigen guten Leuten die er hatte im Team umgehen,die hatten sich mehr und mehr an mich gelehnt.Umgangsformen-Motivation Kunst und und und...Schluss endlich war ich Ihn ein Dorn im Auge weil das Team mich mochte als Küchenchef.Viele Auszeichnungen haben wir uns Erarbeitet was vorher dort Unbekannt war.Und als Feed Back kam gar nichts den Mannen im Team rüber alles selbstverständlich.
Motivation vom Chef oder wasoder Druckmittel um noch mehr zu erreichen für sein Wohlergehen auf kosten der anderen. Mittlerweilen gibt es den Betrieb leider nicht mehr.
Nun zum aller Größten
8 Jahre war ich dort als Küchenleiter
unvorstellbar die Personal-Probleme 1200 ala carte im Spitzenzeiten aber Frisch Gekochtnur Schweinebraten musste vorbereitet sein zu lange Bratzeit-15 Fischgerichte-15 Fleischart-Gerichte nur zur Info.
Der Laden am Boden vor 8 Jahren Kellner Heulten wegen Qualität damals
Gäste gingen ohne zu Zahlen
Nun habe ich denen erst einmal vorleben müssen wie man überhaubt umgeht mit Lebensmittel-Personal etc....
das hat Sie schwer beeindruckt wie so was funktionieren könnte.
Qualitäts und sonstige Missstände aus Vergangenheit
lagen noch lange im Magen etliche zeit,aber immer besser wurde es.Bis auf einmal Presse und Funk aufmerksam wurde über Geleistetes.Besser und Besser wurde es und schon waren die ersten Neider und Saboteure auf der Matte Intern und Extern hatten sie sich versteckt
Kannte Sie alle war drauf schon vorbereitet das es so kommen würde mit der Zeit
Und es kam auch so
Viel Mist von Außen und Internen mit dem Wind Segelnde
Bis der Chef sich entschloss eine Beraterfirma zu Hilfe zu nehmen.
Sage den Nahmen nicht
Die waren die allergrößten bei den Meetings
Keine Ahnung mit welchen mitteln und Qualifikationen für so ein Unternehmen gearbeitet wurde mit 1200 essen 1Küchenchef 5 Hilfsarbeiter Köche aus Tschechien Ungarn Moldavien ohne Deutschkenntnisse und 2 auf selbstständiger Basis Arbeitende Köche
und alle ohne Verantwortungs Gefühl ausgestattet weder für Lebensmittel noch sonstiges dazugehörendes
Aber der Beraterfirma gefiel das auch da findet man ja Anhaltspunkte genug um den Großen Schlecker raushalten zu können,und letztendlich von den Ideen und Machen des Küchenchefs zu Profilieren.
Aber Fehlgeschlagen dies Auftritte ich wies sie darauf hin wo es Hängt und Hängen könte.
Aber Fehlgeschlagen das Blatt wendete sich gegen mich mit der Zeit beobachtete es ein Jahr lang was da Leif
Bis Sie eines Tages wieder da standen die Wichtigen mit 0 Ahnung in dieser Angelegenheit nur Wichtig
und mir Messer an die Brust setzten. Nun was wollt Ihr eigentlich von mir dachte ich mir und sagte nochmals sie sollten doch erstmal Fach-Qualifikationen ansehn von den Leute mit denen ich so was Grandioses Leiste und nicht nur wichtig Quatschen von denen gibt es viele. Da war dann wohl der Ofen aus bei denen und ich hatte meinen Stunk vom Feinsten da hat man wenigsten mal erfahren wie Mobbing eingefädelt und Funktioniert
Mit allen Mitteln sind sie auf mich drauf los die mussten schon suchen gehen-Erfindungen machen-und und und.... nur noch lächerlich das ganze
Irgendwann ging ich dann zum Chef und sagte das ich genug gesehen hatte von diesen Auftritten und ich werde den Betrieb verlassen werde Bleich wie Kreide
war er und Sprachlos weil ich solchen Schritt nach 8 Erfolgreichen Jahren machen würde. Er sagte er hätte die Beraterfirma mit Ende des Vertrages Rausgeworfen
weil sie nicht den erwünschten Effekt Erzielte.
Da kann ich nichts mehr dazu sagen da ist mehr Bezahlt Kaputt gemacht worden als das ganze notwendig gewesen währe dachte ich mir.
Nun habe ich den Betrieb verlassen die Beraterfirma wurde rausgeschmissen
Seid meinen Weggang den 15 Küchenchef neuer wird ebenso gesucht
Alles Kaputt was einmal hervorragendst funktionierte
jetzt ist man wieder dort wie vor 8 Jahren Kellner Heulen wieder und Gäste gehen wieder ohne zu Zahlen.
Traurig aber Wahr
Es Lebe der Chef
aber was ist dass Chef zu sein
Gute Frage
Sollte ein Chef nicht auch was können
oder reicht es in der heutigen Zeit nur noch Chef zu sein
Und auf Kosten der anderen mit im Wind Segeln
und Fallen zu stellen weil ich Chef sei
Mir ist das zu wenig
Objektivität und Ziele mit Umsetzung gehören auch dazu wie noch vieles mehr aber die Gir nach mehr machts Möglich und vielleicht auch Kaputt
Es wird ja Vorgelebt und Produziert
Leider Gottes ist es so
Viel Reden und kein Erfolg neuerliches Problem geworden
Wo ist man gelandet mit solchen Chefs
Genauere Einzelheiten will ich nicht Kommentieren
das überlasse ich den Chefs aber aussehn tut es so.
Leider
Das waren nur wenige Beispiele da gibt es noch mehr
wie Chefs Ticken.


mit freundlichen Grüßen
Vielfach Gourmet-Ausgezeichneter
Haubenkoch