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Intergastra

Ideenbörse für Trendsetter: Mit neuartigen Drinks können Barbesitzer ihre Location aufpeppen Fotos: Messe

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Intergastra zeigt phantasievolle Getränke für Bars und Szenegastronomie / Nachtschwärmer setzen verstärkt auf alkoholfreie Cocktails und Limonaden

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/5 vom 30. Januar 2010

Stuttgart. Was in einer Szene „in“ ist, hängt von vielen Faktoren ab. Zu einem erfolgreichen Trendlokal gehören neue Design- und Event-Ideen, die das Gefühl von Exklusivität versprechen, ebenso wie phantasievolle Speisen und Getränke. Vor allem entscheidet aber der Geschäftsführer darüber, ob seine Location zur Szene gehört oder nicht.

Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens CHD Expert zählen sich nahezu 40 Prozent aller Bars und Bistros zur Szenegastronomie. Unter den Restaurants betrachten sich vor allem die asiatischen (zu

49 Prozent) und die italienischen (zu

33 Prozent) als Trendsetter, bei denjenigen mit „neuer deutscher Küche“ sind es nur 18 Prozent.

Gilt eine Location als trendy, hoffen die Gäste, dass das Image auf sie abfärbt und lassen sich diesen Imagetransfer gerne etwas kosten. 40 Prozent der befragten Szene-Gastronomien erwirtschaften einen vergleichsweise hohen Durchschnittsbon von 24 bis 30 Euro pro Gast. Zum Vergleich: Der Durchschnittsbon in gewöhnlichen Restaurants beträgt 14,53 Euro.

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„Zum Label ,Trend oder Szene' gehört nicht nur ein modernes Interieur, sondern auch ein hochklassiges Angebot an Speisen und Getränken sowie ein Alleinstellungsmerkmal, zum Beispiel als Themenlokal oder Event-Location“, charakterisiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland, den Begriff. Die Getränkevielfalt ist ein besonderes Merkmal dieses Gastronomietyps.

Eine Ideen-Fundgrube für Szene-Bars präsentiert die Fachmesse . Die Halle 7 widmet sich speziell dem Thema Getränke, von Bier und Schankanlagen über Wein und Sekt, bis hin zu alkoholfreien Getränken. Letztere haben in den vergangenen Jahren einen Aufwind erlebt.

Neue Geschmackserlebnisse

So sind mittlerweile in vielen Cocktailbars bis zu 50 Prozent der angebotenen Drinks alkoholfrei. Dazu gehört etwa die Bionade. Einst ein Insidertipp, ist die Frucht-Limonade inzwischen in fast jedem Supermarkt erhältlich und trotzdem in der Szenegastronomie zu Hause. Auf der Intergastra wird Bionade mit der neuen Geschmacksrichtung Quitte vertreten sein.

Das Produktprogramm von Niehoffs Vaihinger umfasst eine breite Palette an Direktsäften, Frucht- und Gemüsesäften, Nektaren und Fruchtsaftgetränken, außerdem Cocktail-Basics und Bio Smoothies. Damit deckt die Marke aus dem Hause Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG die Ansprüche der Szene-Gastronomie ebenso ab wie die von klassischer Gastronomie und Hotellerie. Mit den verschiedenen Produkten kann der Wunsch des Gastes nach erfrischenden, gesunden Wohlfühl-Getränken genauso erfüllt werden wie die Nachfrage nach raffinierten Cocktails und Longdrinks. Ganz vorne dabei ist die Marke auch, wenn es darum geht, neue Konzepte zu entwickeln: beispielsweise die erfolgreiche Einführung der Bio Smoothies im vergangenen Jahr.

Mehr Koffein für die Cola

Die stärksten Rezepte auf dem deutschen Cola-Markt heißen momentan Afri und Fritz-Kola. Die Erfolgsgeschichte von Fritz-Kola ist eine moderne Version des amerikanischen Traums: Die Erfinder Mirko Wiegert und Lorenz Hampl waren zwar keine Tellerwäscher aber Studenten, die vom schnellen Erfolg in der Selbstständigkeit träumten. Sie waren davon überzeugt, dass der deutsche Cola-Markt langweilig ist. Ein Getränk sollte her, das unter dem Motto „Vielviel Koffein“ ganz anders war. Die ersten Kisten abgefüllter „Fritz-Kola“-Flaschen wurden 2003 in den Bars des Hamburger Szeneviertels St. Pauli abgesetzt. Die Besonderheit der Fritz-Kola: Der Koffeingehalt pro 0,33-Liter-Flasche liegt bei 83,3 Milligramm Koffein und reizt die gesetzlich erlaubte Koffein-Obergrenze voll aus. Der provokante Werbeslogan des Wachmachers: „Koksen ist Achtziger”. Mittlerweile ist das Sortiment auf sieben Geschmacksrichtungen angewachsen. In mehreren europäischen Ländern ist Fritz-Kola bereits erhältlich. Auf der Intergastra soll der „Export“ ins Schwabenland vorbereitet werden. red

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