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Hamburg: Gastronomen setzen Zeichen gegen Rechtsextremismus

19. Januar 2009
von Mathias Thurm

HAMBURG. Mit neuen Aufklebern der Kampagne „Laut gegen Nazis“ können Gastronomen und Hoteliers ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen. Betreiber von Kneipen, Hotels und Restaurants wüssten häufig nicht, wie sie gegen Gäste aus der rechten Szene vorgehen sollen, sagte der Musiker Smudo von den Fantastischen Vier als prominenter Unterstützer auf der Jahrespressekonferenz "Laut gegen Nazis" in Hamburg.

Bei der „Go Area“ erhalten gegen einen Jahresbeitrag von 50 Euro den Aufkleber, den sie am Eingang anbringen können und der ihr Lokal als Ort für Toleranz und Demokratie ausweist. Der Erlös der am 26. Januar beginnenden Initiative geht an die Amadeu-Antonio-Stiftung, die sich gegen Rechtsextremismus einsetzt. „Wir haben bereits jetzt eine große Resonanz“, sagt Rapper Smudo. So hätten sich bundesweit schon 60 Gastronomen angemeldet, etwa die Hälfte davon aus Hamburg. „Vom Luxushotel bis zum kleinsten Kiezladen ist alles dabei“, erklärt Jörn Menge von Laut gegen Nazis.

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