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Preisverleihung: (von links) Frank Pahlke von Progros, die Preisträger/innen Stefan Muschik, Georg-Friedrich Gerstenkamp, Julia Ruthus, Sabina Preis und Susanne Grafe-Storost von Micros-Fidelio Foto: Verband

Preise und Trophäen

HDV-Wissenschaftspreis Hotellerie 2009 vergeben

22. April 2010

BONN. Die Anforderungen sind hoch: Nur wer als Absolvent einer Universität, Fachhochschule, Berufsakademie oder Fachschulen in der Fachrichtung Hotellerie/Hospitality seine Abschlussarbeit im laufenden Jahr abgeschlossen und mindestens die Note 2,0 erzielt hat, kommt als potenzieller Preisträger überhaupt in Frage. Umso erfreulicher ist es laut Preisgeber , dass sich insgesamt 30 hoffnungsvolle Nachwuchskräfte um die begehrte Auszeichnung, die von renommierten Fachleuten als bedeutende Qualifikation und Türöffner angesehen wird, beworben haben.

Unterstützt von den Partnerfirmen progros und Micros-Fidelio, belohnt der HDV-Wissenschaftspreis Hotellerie die Sieger des Wettbewerbs mit begehrten Kursen an der Cornell University in Ithaca, New York und der École Hotelière Lausanne (Schweiz).

Bei den wissenschaftlich-theoretischen Arbeiten konnten sich in diesem Jahr zwei junge Männer durchsetzen. Als Sieger wurde der 30-jährige Georg-Friedrich Gerstenkamp von der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef/Bonn ausgezeichnet, der das Thema "Knowledge Management in a Luxury Hotel" analysierte, eine Abhandlung die sich mit Wissensmanagement in der Hotellerie im Luxussektor beschäftigt.

Platz 2 belegte der 31-jährige Stefan Muschik, Absolvent der Hochschule Heilbronn, der den "Konzentrationsprozess in der Hotellerie in Deutschland" am Beispiel der Stadt Stuttgart und der Ferienregion Schwarzwald thematisierte und dabei den augenscheinlichen Restrukturierungsprozess der Hotellandschaft in Deutschland skizzierte.

Der praxisorientierte Teil erwies sich in Bonn als Frauendomäne. Platz 1 ging an Sabina Preis (28), die in ihrer Abschlussarbeit an der Hochschule Kempten das Thema "Corporate Social Responsibility und deren Relevanz in der Hotellerie" beleuchtete und sich dabei mit dem Ruf nach Ethik in der Wirtschaft auseinandersetzte.

Die zweitbeste Arbeit stammt von der gleichaltrigen Julia Ruthus, die ihre Abschlussarbeit an der Hochschule München für angewandte Wissenschaften dem Thema "Aktuelle und zukünftige Anforderungen an das mittlere und gehobene Management der Hotellerie widmete." Die Arbeit konzentriert sich dabei vor allem auf Leitung und Führung eines Hotelbetriebs in unterschiedlichen Kategorien.

Der Verband lobt, in Zusammenarbeit mit den Firmen Micros-Fidelio und Progros, jährlich den Wettbewerb HDV-Wissenschaftspreis Hotellerie aus. Die Jury rekrutiert sich dabei aus langjährigen erfahrenen HDV-Mitgliedern sowie aus namhaften Hochschulprofessoren. red



www.hdvnet.de

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