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Ehrengast: Reichenhaller-Vorsitzende Eva-Maria Rühle begrüßt Jörg Arnold, Regionalpräsident des Unternehmerverbandes der Schweizer Hotellerie Foto: Reichenhaller

Management & Praxis

Hohe Schule der hohen Preise

Herbsttagung führt die Ex-Reichenhaller in die Schweiz / Im Jahr 2009 schifft sich die Vereinigung nach Oslo ein

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/51 vom 20. Dezember 2008
von

Zürich. Dass die Schweiz – das Land, in dem Schokolade, Käsefondues und der Franken fließen – nicht ganz billig ist, weiß eigentlich jedes Kind. Trotzdem staunte die Vereinigung ehemaliger Hotelfachschüler Bad Reichenhall nicht schlecht über das hohe Preisniveau im eidgenössischen Gastgewerbe.

„Das ist beeindruckend. Alle ziehen an einem Strang. So lässt sich das in einer Branche durchsetzen“, kommentiert Ex-Reichenhaller und Vorstandsmitglied Christian Lassner. Und so berappte auch jeder Reichenhaller für die Teilnahme am Gala-Abend umgerechnet mehr als 190 Euro pro Person. „Das war für Schweizer Verhältnisse noch günstig, hab' ich mir sagen lassen. Aber jedenfalls war die Leistung exzellent“, so Lassner.

Gutes Geld für gute Leistung

So gesehen war das Eintauchen in die hohe Schule der hohen Preise und die damit einhergehende Schweizer Servicequalität ein Themenschwerpunkt des viertägigen Herbstseminars. Der Aufenthalt in Zürich und Umgebung, organisiert von Ex-Reichenhaller Philipp Schneider, führte die Teilnehmer in die besten Häuser. Man besuchte die Schokoladenfabrik Maestrani in Flawil, genoss in Appenzell ein klassisches Käse-Fondue und verkostete beim Gala-Abend im Zunfthaus zur Meisen die Spitzenprodukte der Brennerei Etter. Der Chef der Destille präsentierte sein neuestes Edeldestillat in einer

1,50 Meter hohen mundgeblasenen Flasche. Naturreine Zutaten, Handwerk und Können: Die wichtigsten Elemente der Brennerei lassen sich auch als Erfolgsrezept auf den Schweizer Tourismus im Allgemeinen übertragen. Darum ging es unter anderem in einem Vortrag von Schweiz Tourismus und Hotellerie Suisse.

Handwerk und Können

Hochmotiviert setzten sich die ehemaligen Hotelfachschüler schließlich zusammen, um die Weichen für die Zukunft der Vereinigung zu stellen. Dabei behielten die Mitglieder auch die Entwicklung ihrer einstigen Wirkungsstätte im Blick. Das Joint Venture mit der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef baut die Hotelfachschule in Reichenhall zu einem modernen Bildungscampus aus.

Bis März ist das alte Hauptgebäude saniert und beherbergt künftig ein Schulrestaurant mit Küche. Die neuen Betreiber des Bildungszentrums wünschen sich sehr intensive Verbindungen mit den ehemaligen Reichenhallern.

Auch die Reichenhaller planen voraus und beschlossen in Zürich, dass das kommende Frühjahrsseminar in Salzburg stattfindet und der nächste Jahreskongress aufs Wasser verlegt wird: Er wird während einer Fahrt auf der Fähre von Kiel nach Oslo stattfinden. Micaela Buchholz

www.reichenhaller-vereinigung.de

Die bisher erschienenen Folgen dieser Serie finden Sie unter ahgz.de

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