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Ohne Internet geht nichts mehr: Jens Behre und Vera Schweer wickeln darüber die lästige gastronomische Verwaltungsarbeit ab Foto: Marx

Betriebspraxis

Jeder Gastronom hat einen lästigen Nebenjob

Der tägliche Papierkram lässt sich elegant und web-basiert abwickeln / Inbev-Ableger Bars&Co. stellt Lösungen bereit

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/16 vom 22. April 2006
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BREMEN „Das Ziel eines jeden Gastronomen sollten mehr als 10 Prozent Umsatzrendite sein, statt sich mit 3 Prozent zufrieden zu geben“, sagt Jens Behre von der Firma Bars & Co. Dem Gastronomen raubt der tägliche Papierkram in seiner heutigen Dimension aber nicht nur zu viel Zeit für seine Aufgabe als professioneller Gastgeber. Er verliert den Überblick und damit die Chance auf Renditeoptimierung.

Die gesamte Verwaltung bis hin zur Steuererklärung muss heute aber kein Buch mit sieben Siegeln sein. Transparent bis ins Detail, Zeit und vor allem Kosten sparend lässt sich der ungeliebte „Nebenjob“ jedes Gastronomen heute web-basiert abwickeln. Die Lösung lautet: Back-Office-System.

Die großen und erfolgreichen Systemgastronomen machen es schon länger vor. Sie wissen, dass die drei Hauptzahlenquellen Umsätze, Löhne, Kosten monatlich kontrolliert werden müssen. „Unsere Kunden hatten zur Internorga-Eröffnung am 3. März bereits die BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung) des Vormonats vorliegen“, lässt Behre die AHGZ wissen. „Sie sind das wichtigste Führungsinstrument für jeden Gastronomen, ob Systemer oder Einzelkämpfer. Sie zeigen ihm, wo der größte Kostenblock sitzt, und helfen rechtzeitig gegenzusteuern. Am Quartals- oder Jahresende ist es oft zu spät, Fehler zu korrigieren“, gibt Behre zu bedenken.

Gastronomya und Confido heißen die Back-Office-Produkte des Inbev-Unternehmens Bars&Co., das Lizenzen und Konzepte für die Gastronomie entwickelt und anbietet. Gastronomya wird bereits von den größeren Systemgastronomen genutzt. Ursprünglich nur für Kunden des Brauerei-Konzerns Inbev konzipiert, kann nun jeder Gastronom das Know-how der Mannschaft von Fachleuten in Form des Confido-Dienstleistungspaketes nutzen. Das erlaubt ihm, seine Arbeitskraft voll auf die Gäste zu konzentrieren. „Gäste sind die einzigen, die Geld bringen. Alle anderen holen es nur heraus“, meint Jens Behre schmunzelnd.

Industrie-Kontenrahmen

für Gastronomie wenig tauglich

Auch der Steuerberater gehört zu den „Lieferanten“, die Geld aus dem Betrieb holen. Steuerberatung inklusive zweier Beratertermine vor Ort sind im Confido-Back-Office-Paket enthalten. „Der normale Steuerberater ist meist wenig kompetent für die Gastronomie“, so Behre. „Viel Geld wird verschenkt, weil die komplizierten Vorschriften zur Regelung der Sonn- und Feiertagszuschläge nicht richtig gehandhabt werden. Man darf da Äpfel nicht mit Birnen verwechseln. Ein Kontenrahmen für die Industrie taugt nicht für die Hotellerie und Gastronomie. Wir sind in jedem Verwaltungsbereich nur auf das Gastgewerbe spezialisiert, verfügen also jederzeit über die neuesten Fakten.“

In der Lohnbuchhaltung gilt der hohe Anteil an ausländischen Arbeitnehmern als wirkliche Hürde. „Lohnbuchhaltungs-Optimierung ist gerade bei ausländischen Mitarbeitern ein Plus unseres Systems“, erklärt der Confido-Spezialist. „Unter Ausnutzung aller gesetzlichen Vorgaben wird der für Arbeitgeber und Arbeitnehmer optimale Lohn berechnet. Auch der Ablauf der Aufenthaltsgenehmigungen und andere wichtige Details werden dem Chef automatisch angezeigt. Schon durch die Einsparungen für die Löhne rechnet sich die Gebühr für Confido.“

Von größter Bedeutung ist beim Kreditorenmanagement und im Warenwirtschaftssystem die Transparenz des Geldflusses. „Vom Salat über die Telecom bis hin zur Leasingrate sind für den Gastronomen alle Rechnungen greifbar und werden digital 10 Jahre archiviert. Er hat außerdem die genaue Kontrolle über Einkaufs- und Verkaufsdifferenzen, kann also Renner oder Schlafmützen rasch erkennen.“ Die „Mission“ von Confido lautet: Der Gastronom soll mit Hilfe eines industriell organisierten, professionellen Büros den totalen Durchblick bekommen. So kann er besser mit Banken oder Lieferanten verhandeln. „Von Vorteil für den Gastronomen und seinen Lieferanten ist ein Festpreis“, erklärt Behre, „der für bestimmte Waren, die für seine feste Speisekarte nötig sind, ausgemacht wird.“

Das Confido-Back-Office System & Service-Paket gibt es zum Festpreis. Das Basic-Paket kostet 1139 Euro monatlich plus 12 Euro je Mitarbeiterabrechnung. Die teurere Version (für 1546 Euro) beinhaltet den Jahresabschluss und ein online-basiertes Reservierungssystem. Eine Set-Up-Gebühr gibt es bei Confido nicht. Außer PC und DSL ist keine Technik notwendig.

www.confido-backoffice.de

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