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Erster Kontakt: Die Begrüßung neuer Mitarbeiter ist Chefsache Foto: Colourbox

Management

Jobeinstieg: Am Anfang stehen Infos

Einarbeitungsplan erleichtert den Einstieg in den Job / Ständiges Feedback ist wichtig

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/13 vom 22. März 2008

STUTTGART. Ein Mitarbeiter geht, ein neuer kommt. Was auch in Gastronomie und Hotellerie oft Alltag ist, muss kein Alltag für den Neuen sein. Für ihn beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Mit einer entsprechenden inneren Anspannung erscheint er am ersten Tag.

Deshalb ist eine angemessene Begrüßung wichtig. Sie ist Chefsache. Auf dieses Gespräch sollte sich der Vorgesetzte vorbereiten. Generell gilt dabei: Neue Mitarbeiter brauchen viel Information. Sonst sind sie orientierungslos und schnell formt sich bei Kollegen und Vorgesetzten das Bild: Auf den hätten wir verzichten können.

Allerdings kann ein Zuviel an Information das reibungslose Eingliedern erschweren. Die Folge: Der Neue muss immer wieder nachfragen. Dies erzeugt Frust und führt bei Kollegen zum Gefühl: Der Neue ist schwer von Begriff. Um dies zu vermeiden, sollte für neue Mitarbeiter ein Einarbeitungsplan erstellt werden, in dem definiert ist, in welche Arbeitsfelder der Neue wann eingeführt wird, welche Infos er dafür benötigt und wer ihm diese Infos gibt.

Ein solcher Plan erleichtert die strukturierte Weitergabe der Information. Er ermöglicht dem Neuen auch, schnell eigenverantwortlich Arbeitsfelder zu übernehmen. Dies erhöht seine Arbeitszufriedenheit. Außerdem sehen seine Kollegen in ihm schneller einen wertvollen Partner.

In den ersten Monaten sollten Chef und neuer Mitarbeiter regelmäßig miteinander sprechen und Erfahrungen austauschen. Solche Gespräche finden in den meisten Betrieben nicht statt. Dabei wären sie für die Unternehmen sehr fruchtbar, denn die Neuen sind noch nicht „betriebsblind“.

In diesen Gesprächen sollte der Neue auch eine Rückmeldung über seine Leistung erhalten. Dann kann er, sofern nötig, sein Verhalten korrigieren, so dass Mängel nicht automatisch zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses am Ende der Probezeit führen. Denn dieser Schritt ist für das Unternehmen die teuerste Lösung. Schließlich kostet jede Fehlbesetzung mehrere Monatsgehälter. Frank Andensam

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