Gastronomie
Kalkulation mit Charme verbinden
Wiesbaden. Der Individualgastronom der Zukunft muss schnell sein, rechnen können wie ein Systemgastronom und seine Gastgeber-Qualitäten in den Vordergrund stellen. Mit vielen positiven Beispielen aus der Branche machte der erste AHGZ-Kongress für Individualgastronomie im Wiesbadener Dorint Pallas Hotel den Teilnehmern Mut, sich den aktuellen Herausforderungen zu stellen. Individualgastronomie und Systemgastronomie haben die gleichen Wurzeln, zeigte AHGZ-Chefredakteur Hendrik Markgraf in seinem Einführungsvortrag auf. Systemgastronomen sind dabei in der Regel kaufmännisch besser aufgestellt als ihre Kollegen. „Wir haben zu viele Gastronomien, die fast kein betriebswirtschaftliches Know-how haben“, bedauerte Stefan Nungesser von der Treugast Solutions Group. Er wolle jedoch keinen Individualgastronomen zum Systemer machen, dabei verlöre die Branche zu viel Charme. Angesagt ist heute gute Qualität zu vernünftigen Preisen bei schnellem Service. Außerdem kleine Gerichte, Regionalität, und der Mut, eingetretene Pfade zu verlassen. Das Abschauen bei erfolgreichen Kollegen sollte für Gastronomen kein Tabu-Thema sein, es kann helfen, den eigenen Weg zu finden.
Mehr zum Kongress in den nächsten Ausgaben. Bildergalerie unter www.ahgz.de