Kulinarium
Liebe zum Lemberger
Wettbewerb um den Vaihinger Löwen in drei Kategorien
VAIHINGEN/Enz. Der deutschlandweit ausgetragene Wettbewerb um den Vaihinger Löwen ist einzigartig: Es können ausschließlich Weine der Rebsorte Lemberger in den drei Kategorien gesetzlich trocken, mit höherer Restsüße als gesetzlich trocken und Barrique-Weine beziehungsweise Lemberger mit deutlicher Holznote zur Prämierung angestellt werden. Die meisten Anstellungen verzeichneten die gesetzlich trockenen Lemberger (80 Weine), gefolgt von den vom Holz geprägten Weinen (62). 46 der angestellten Proben lagen nicht mehr im Bereich gesetzlich trocken. Den Löwenanteil stellte das Anbaugebiet Württemberg mit 181 von 188 Weinen.
In der Kategorie gesetzlich trocken siegte der „Dicke Franz“ vom VDP-Weingut Burg Ravensburg in Sulzfeld (Kraichgau/Baden). Bei den Weinen der Kategorie „mit höherer Restsüße als gesetzlich trocken“ kam der 2005er Lemberger*** des Weingutes Laicher aus Obersulm-Willsbach aufs oberste Treppchen.
Bei den holzgeprägten Lembergern gingen der erste und zweite Platz an die Felsengartenkellerei Besigheim für die Serie „Fasszination“. Hier zeigte die Vorzeigerebsorte aus Württemberg, mit welcher Vielfalt sie sich ausbauen lässt.
Die Jury, letztmalig unter dem Vorsitz von Gerhard Götz,, bestand aus Kellermeistern, weinkundigen Journalisten, Händlern und Weingutsbesitzern, die an zwei Probiertagen die Siegerweine kürten. uhh
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