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Darauf kommt es an: Sich vom Mitbewerber abgrenzen Foto:  Colourbox

Management & Praxis

Marketing macht den Unterschied

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2011/13 vom 26. März 2011
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STUTTGART. Pfiffige Marketingkonzepte sichern im Gastgewerbe das Überleben. Wer sich im Wettbewerb behaupten will, sollte nicht nur über eine geeignete Vermarktung seines Leistungsangebots nachdenken, sondern auch die Vorteile von Marketinginstrumenten wie Social Sponsoring nutzen, um Gäste zu gewinnen. Dies kann die Ertragssituation verbessern und gleichzeitig saisonale Schwankungen ausgleichen.

Konzept verständlich machen

Auch kleine Gastbetriebe können laut Werbefachmann Axel Wolfgang erfolgreiches betreiben. Vorausgesetzt, sie haben eine klare Zielgruppenansprache und ein ausgefeiltes Produkt, das, in ein Vermarktungskonzept übersetzt, die gastgewerbliche Idee gegenüber dem potenziellen Gast verständlich macht. Wichtig sei, dass Alleinstellungsmerkmale im Rahmen des Produktmarketings herausgearbeitet werden. Letzteres müsse den zielgruppenspezifischen Wünschen der anvisierten Zielgruppen gerecht werden, bevor es in Flyern, Broschüren, Katalogen oder der Homepage eingesetzt werde.

Aus Sicht des Geschäftsführers der Stuttgarter Werbeagentur Echolot bekommen Kauf- und Wissensinteressierte so eine klarere Vorstellung vom Charakter eines Hotels oder Restaurants. „Authentizität ist dabei oberstes Gebot“, so Axel Wolfgang. „Wer den Betrieb von seiner schönsten Seite fotografiert, seine Qualitäten in den schillerndsten Farben beschreibt und nach einer Buchung die geweckten Erwartungen nicht erfüllen kann, bewirkt den gegenteilige Effekt.“

Strategisch vorgehen

Wichtig ist dem Experten zufolge, dass Gäste differenziert anspricht. Nur so könne eine Beziehung zwischen dem jeweiligen Haus und dem potenziellen Gast hergestellt werden, die ihn veranlasst ein bestimmtes Hotel oder Restaurant zu besuchen. „Denn an einem stark gesättigten Markt haben nur die Gastbetriebe eine Überlebenschance, die sich auf irgendeine Art vom üblichen Mittelfeld abheben“, sagt Axel Wolfgang. „Wer seinen Betrieb erfolgreich vermarkten will, sollte also wissen, mit welchen Angeboten Mitbewerber aufwarten und wie sie sich werbestrategisch positionieren. Um dann einen eigenen Standpukt einzunehmen.“

Zu viel Text schreckt ab

Social Sponsoring ist laut Wolfgang ein Instrument, das Gastbetrieben helfen kann, an ihrem Standort im Gespräch zu bleiben. „Wer propagiert, dass er regionale Produkte verwendet“, so der Werbestratege, „kann etwa das brachliegende Feld eines lokalen Landwirts mieten und für seine Gäste dort Sonnenstühle aufstellen.“

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