Mehr Umsatz mit dem Spa
STUTTGART. Üppige Wellnesslandschaften, moderne Trainingsgeräte und ein breit gefächertes Kursangebot: Die Anforderungen an den Sport- und Wellnessbereich in einem Hotel sind groß. Doch an der Umsetzung hapert es oft. Nicht selten ist das Spa zwar wichtig für die Außenwirkung des Hotels, aber dennoch defizitär. Dass es auch anders geht, beweist Utto Reugels, Inhaber des Unternehmens Return Freizeit. Der Mönchengladbacher betreibt nicht nur eigene Sportparks und Spas, sondern übernimmt bundesweit Fitness- und Wellnessabteilungen in Hotels und führt sie im Management.
„Wir machen uns ein Bild vom Zustand des Sport- und Wellnessbereichs, schlagen bauliche und organisatorische Veränderungen vor, bieten den Hotels unser Know-how, unsere jahrzehntelange Erfahrung und stellen den Clubleiter, auf Wunsch auch das Reinigungsteam“, beschreibt Reugels das Vorgehen. „Auf diese Weise bringt Return Freizeit Hotels wieder auf Fitness-Kurs. Wir lassen uns am Erfolg messen.“ Die Ergebnisse sprechen für sich. In einem Hotel in Arnsberg im Sauerland sorgte Reugels und sein Team in kürzester Zeit wieder für schwarze Zahlen. Innerhalb von drei Jahren stieg die Zahl der Mitglieder von anfangs 250 auf über 900.
„Hotels sind oftmals viel zu sparfokussiert“, hat Reugels als Kardinalfehler ausgemacht. Vor allem die Sport- und Wellnessbereiche müssten darunter leiden. Diese Abteilungen können aber nur Erfolg haben, wenn sie sich permanent den Trends anpassen und sich weiter entwickeln. Deshalb werden die Wohlfühloasen nach der Übergabe wie ein Freizeit-Club geführt, mit Kursen, die gerade angesagt sind und neuen Trainingsmethoden, die zuvor in anderen Clubs getestet wurden. Ein weiterer Baustein für den Erfolg sieht Utto Reugels in der Schulung der Mitarbeiter.
Fazit: Wenn Hotels Sport und Wellness in Management-Hand geben, ist das aus Sicht von Reugels eine Win-Win-Situation. „Das Hotel verliert nicht die Kontrolle, genießt aber den wirtschaftlichen Erfolg.“ uju
