Anzeige

AHGZ - Das Fachportal für Hotellerie und Gastronomie

Anzeige

Sieger auf die Bühne: Brauereichefin Catharina Cramer (Zweite von rechts) und Vertriebsdirektor Lothar Menge (links) mit den Preisträgern 2007, Constanze Nehring und Walter Stemberg Foto: Veranstalter

Diese Woche

Mutmacher ins Rampenlicht

Der Herforder Gastronomiepreis 2008 wird vergeben / Bewerbungen bis 31. Oktober möglich / Neue Kategorien

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/40 vom 4. Oktober 2008

HERFORD/WARSTEIN. Viel Neues gibt es beim deutschen Gastronomiepreis, den die Herforder Brauerei seit 1994 jährlich ausschreibt: Der Preis heißt jetzt – nach der Übernahme von Herforder durch Warsteiner – „Herforder Gastronomiepreis der Warsteiner Gruppe“. Er will in vier neuen Kategorien herausragende Gastronomen auszeichnen, die als Vorbilder und Wegweiser Impulse geben. Preise werden künftig vergeben in den Kategorien „Getränkeorientierte Gastronomie“, „Speiseorientierte Gastronomie“ und „Innovation“ Außerdem wird noch ein Lifetime Award verliehen.

Für die Kategorie „Innovation“ können sich auch Zulieferfirmen, Organisationen oder Körperschaften bewerben.

Bis zum 31. Oktober bleibt auf der Internetseite www.herforder-gastronomiepreis.de das Portal geöffnet, in dem die Kandidaten ihre Profile eintragen können. Einzig für den „Lifetime-Award“ kann man sich nicht bewerben. Auswahl und Vergabe behält sich die Jury allein vor.

Impulse für die Branche

„Die Unterscheidung nach Gastronomin und Gastronom des Jahres hält die Jury nicht mehr für zeitgemäß, denn der Erfolg hat nichts mit dem Geschlecht zu tun“, begründet Schirmherrin Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe, die neue Struktur des Preises. Dieser wird wie immer unabhängig von der Biermarke, die ein Haus führt, vergeben. „Stattdessen wollen wir die unterschiedliche Ausrichtung in der getränke- und speiseorientierten Gastronomie berücksichtigen.“

Der Innovationspreis soll außerdem die wachsende Bedeutung der Marktpartner der Gastronomie wertschätzen. „Außer Gastronomen können sich für diesen Preis auch Zulieferfirmen und Organisationen bewerben, die nachhaltige Impulse für den Gastgewerbebereich geben“, sagt Lothar Menge, Vertriebsdirektor Gastronomie der Warsteiner Gruppe. Den Preis für das Lebenswerk soll die unabhängige und neutrale Expertenjury selbst bestimmen. Dafür sei die Jury geradezu prädestiniert, freut sich Schirmherrin Catharina Cramer über die angesehenen Experten aus nahezu allen Bereichen der Branche. Die AHGZ ist mit ihrem Chefredakteur Hendrik Markgraf in der Jury vertreten.

Vom DEHOGA unterstützt

Auch Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA-Bundesverbandes, ist Jurymitglied, ebenso wie Lothar Menge als Stimme der Brauerei und Juryvorsitzender, um nur einige herauszuheben. Die beiden Preisträger des Vorjahres, Constanze Nehring und Walter Stemberg, werden die Jury ergänzen. Voraussichtlich im Februar 2009 sollen die Preisträger gekürt werden.

Der Herforder Gastronomiepreis hat sich seit 1994 zu einer bundesweit bedeutenden Auszeichnung der Gastronomie entwickelt und „Strahlkraft erworben für die gesamte Branche der Gastlichkeit“, sagte DEHOGA-Präsident Fischer anlässlich der letzten Preisverleihung im GOP-Kaiserpalais in Bad Oeynhausen.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband unterstütze die Ausschreibung, weil sie die Vorbilder und Mutmacher der Branche ins Rampenlicht stelle, so Fischer. red

www.herforder-gastronomie-

preis.de

Themenalarm Kommentieren Drucken

Weitere Artikel aus Management und Praxis vom 05.10.2008 :

Management & Praxis: Selbstständig oder nur zum Schein? (05.10.2008)

Weitere Artikel zu den Themen:

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel