Nach der Messe lockt das Nachtleben
Intergastra-Forum Nightlife nimmt Diskotheken, Clubs und Szenegastronomie unter die Lupe / Tipps für Partylöwen und Kulturinteressierte
STUTTGART. Nachts sind alle Katzen grau? Von wegen: Die Ausgeh-Szene der baden-württembergischen Landeshauptstadt ist schrill, frech und bunt. Wer sich in diesem Markt etablieren will, muss Farbe bekennen und sich mit seinem Konzept von den Mitbewerbern abheben. Er muss Trends und Geschmäcker aufspüren, bevor diese sichtbar werden und sich ständig up to date halten. Am 13. und 14. Februar wird das Internationale Congresscenter Stuttgart (ICS) im Rahmen der Intergastra daher mit dem neuen Konzept Nightlife zum Hotspot für Szene-Gastronomen.
Die Fachmesse avanciert damit zum Treffpunkt für Diskotheken, Clubs und Szenegastronomie in Süddeutschland. Der neue Bereich richtet sich an Entscheidungsträger und Profis aus der Bar, Club- und Diskotheken-Szene. Das Programm wartet mit zahlreichen Vorführungen, Vorträgen und Wettbewerben auf.
Spannende Foren mit Fachreferenten aus Deutschland und internationalen Gastronomie-Metropolen dienen zur Weiterbildung und bieten Raum für internationales Networking.
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Um einen engen Austausch von Diskothekenbetreibern, Barbesitzern, Barkeepern und Szene-Gastronomen zu garantieren, gibt es bei dieser Sonderveranstaltung eine eigene Registrierung.
Wer kein Szene-Lokal betreibt, für den wird es nach einem ausgiebigen Intergastra-Besuch darum gehen, die richtige Location zu finden. Eine Tour durch die Messestadt lohnt sich, denn Stuttgart hat rund um die Theodor-Heuss-Straße und darüber hinaus viel zu bieten. Hier kommen Feinschmecker und Nachtschwärmer voll auf ihre Kosten.
Über der Landesmetropole leuchten allein sieben Michelin-Sterne. Viele urige Weinstuben und gemütliche Gasthäuser locken mit hausgemachten schwäbischen Schmankerln. Traditionsreiche Spezialitäten wie Maultaschen, Zwiebelrostbraten oder Saure Kutteln sollten Besucher unbedingt probieren. Zu empfehlen sind beispielsweise die urige Weinstube Kochenbas in der Immenhofer Straße 33, die Tauberquelle in der Torstraße 19 oder die angesagte Weinstube Fröhlich in der Leonhardstraße 5. Das Restaurant Unten empfängt seine Gäste im Stuttgarter Fernsehturm unweit der Messe in der Jahnstraße 120-124 mit regionaler Küche. Die höchste Clubdichte gibt es auf der Theodor-Heuss-Straße. Hier pulsiert das Nachtleben, in unzähligen Bars und Clubs wird ausgiebig gefeiert. Die In-Location Nummer eins ist für Szene-Gänger die Suite 212, mit der Gastronom Lutz Metzger vor fast zehn Jahren an den Start gegangen ist. Alternativ trifft sich das Stuttgarter Partyvolk auch gern in der Altstadt rund um den Hans-im-Glück-Brunnen oder im Bosch-Areal.
Für alle, die Stuttgart lieber tagsüber von seiner kulturellen Seite kennenlernen möchten, hier einige Museumstipps: Der Besuch des Mercedes-Benz-Museums im Neckarpark lohnt sich für Auto- und Architekturfans. Das imposante Bauwerk des niederländischen Architekten Ben van Berkel beheimatet neun Ebenen, auf denen der Besucher durch 125 Jahre Automobilgeschichte reist. In der Gastronomie hat Promiköchin Sarah Wiener das Zepter übernommen.
Weitere sehenswerte Museen sind das Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen, das Weinbaumuseum im Stadtteil Uhlbach sowie das „größte Schweinemuseum der Welt“ im Stuttgarter Schlachthof. Gastronomin Erika Wilhelmer präsentiert hier ihre 44.000 Schweine-Exponate. mel/brg
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