Aus- und Weiterbildung
Neubau soll Weihnachten stehen
Grundsteinlegung der Wihoga / Platz für 430 Schüler
DORTMUND Ende des Jahres wird aller Voraussicht nach, eine langwierige Planungsgeschichte zu Ende gehen: Die Wihoga will noch vor Weihnachten ihren Neubau übernehmen. Vergangene Woche war Grundsteinlegung.
Schulleiter Jürgen Clausen ist zuversichtlich, dass das neue Seminargebäude mit angeschlossenem Wohnheim (160 Plätze) rechtzeitig fertig ist. Die neue Wirtschaftsfachschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe wird auf der dem alten Standort am Rombergpark gegenüberliegenden Straßenseite gebaut und soll letztlich auf drei Geschossen, so Clausen, 420 bis 430 Schüler aufnehmen. Inklusive Wohnheim stehen rund 20.000 Quadratmeter zur Verfügung.
Die alte Wihoga aus dem Jahr 1959 war ursprünglich für 100 Schüler konzipiert – und hatte zuletzt 380 Auszubildende. Ein Zustand, der nicht länger tragbar war. Entsprechend wurde schon 2001 ein Förderantrag für Neubau und Verlagerung an Land und EU formuliert. Die neue Wihoga gehörte zudem im Frühsommer 2002 zu jenem Paket von Großprojekten, die von Land und EU großzügig gefördert werden sollten und bei einer Pressekonferenz der Projekt Ruhr groß vorgestellt wurden. Volumen damals: 53 Mio. Mark bei einer öffentlichen Förderung von 80 Prozent. Es kam alles anders: Erst hing das Projekt in der Warteschleife, dann zog sich die öffentliche Hand aus der Förderung komplett zurück, das Raumprogramm musste abgespeckt werden und der Schulverein, ein Zusammenschluss von Betrieben des Hotel- und Gaststättengewerbes und einigen Zulieferern, musste die Finanzierung von jetzt 12 Mio. Euro komplett stemmen.