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Neuheiten für clevere Gastronomen
Gastro-Innovations-Preis würdigt Produkte und Dienstleistungen / 21 Unternehmen in mehreren Kategorien nominiert / Rekordteilnehmerzahl
Stuttgart. Das war noch nie da seit dem Start des Preises im Jahr 2000: Für den sechsten Gastro-Innovations-Preis gingen 79 Einsendungen in- und ausländischer Firmen ein. In die Endauswahl schafften es 21 Unternehmen in vier Kategorien.
Das Spektrum ist umfassend: Die eingereichten Produkte und Konzepte stammen aus den Bereichen Küchentechnik, Tischkultur, Food, Beverage, Einrichtung, Ausstattung, Datenerfassung und Dienstleistung. „Die Bandbreite der Nominierungen ist Spiegelbild der Innovationskraft der Branche“, so Messechef Ulrich Kromer. Noch stehen die Sieger nicht fest, Spannung liegt in der Luft: Die Prämierung der Gewinner findet während der Intergastra-Eröffnung am 6. Februar statt. Der Gastro-Innovations-Preis wird von der Messe Stuttgart und dem DEHOGA Baden-Württemberg zusammen mit der AGHZ seit dem Jahr 2000 verliehen.
Qual der Wahl
„Die vielen Einsendungen zeigen, dass sich der Gastro-Innovations-Preis sehr gut etabliert hat“, sagt Professor Karl Heinz Hänssler, Rektor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg und Vorsitzender der Fachjury. „Die Zulieferer demonstrieren damit Innovationsstärke und Anpassungsfähigkeit“, so Hänssler weiter. „Die Jury hatte die Qual der Wahl bei der Prämierung der besten Einsendungen.“
Zum Wettbewerb konnten von den Intergastra-Ausstellern sowohl funktionsfähige Anlagen und komplette Einrichtungen als auch Zubehörteile und Konzepte angemeldet werden. Produkte und Konzepte dürfen generell nicht länger als zwei Jahre auf dem Markt sein oder sollten kurz vor der Marktreife stehen. Letztere müssen jedoch auf der Intergastra als Serienprodukt präsentiert werden. Die 21 Finalisten wurden von der Jury bei einer ersten Bewertung für den Gastro-Innovations-Preis in die vier Kategorien „Ambiente und Design“, „Facility Management“, „Marketing und Verkauf“ sowie „Küchentechnik“ eingeteilt.
Die Nominierten
1. Ambiente und Design: ARC International Food Service: „unsichtbare“ Silikonfuge bei kleinen Porzellan- und Glastellern, die das Verrutschen verhindert; Frilich: „Carafine Quintet – gekühlte Saftkaraffen ohne störendes Eiswasser; Kahla Porzellan: „Tao“ – erste Öko-Porzellan-Reihe aus nachhaltiger Produktion. Die Dekore „Shi“ und „Zen“ erfordern dank neuer Technologie keinen zusätzlichen Dekorbrand. Das vermindert den Kohlendioxid-Ausstoß; The Qube: weltweit einzige „Stand-alone-Cocktailmixmaschine“, die auf Knopfdruck aus zwölf verschiedenen Flaschen die unterschiedlichsten Getränkekombinationen liefert.
2. Facility Management: Grip AntiRutsch Swiss: weltweit einzige Tüv-zertifizierte und EMPA-empfohlene Antirutschbeschichtung für Dusch- und Badewannen sowie andere Nassbereiche im Hotel; KraftCom: Energiemanagement – nutzungsabhängige Heizkörpersteuerung (LAN/WLAN/Funk); Oasis Innovation Systems: „Smoke Light“ Designleuchte für Raucherräume, die Tabakrauch filtert und gereinigte Luft in den Raum zurück gibt; Objekt Carpet: BlackThermo Filz – textiler Bodenbelag, der Akkustik-Probleme löst.
3. Marketing und Verkauf: Biozoon Food Innovations: „Drop'n'Go-Ready-to-start-Set“ für die Zubereitung von Likör-Drops mit flüssigem Kern und fester Hülle; Die Gastfreunde: „Joypott“ – frisch gemixte Fertigcocktails vom Profi-Barkeeper; Erferatec: „Erferatec Servant“ – Bestellsystem für den Hotelgast, der auf seinem Zimmer über 19 Zoll-Touchscreen bestellen und Informationen abrufen kann; Heiland Electronic: „Info-Uhr“ – Armband-Mini-Pager mit Uhr für die Service-Mitarbeiter in der Gastronomie. Patisserie Walter: flash-animierte Homepage als Hilfsmodul zur Auswahl der richtigen Produkte.
4. Küchentechnik: Blanco: „Blanco Cook“ – Frontcookingsystem mit einem fahrbaren Wrasenabzugsmodul und neun kompakten Auftisch-Kochgeräten; Bohner: mobile Frontcooking-Station „Smog Stopp“ mit integriertem Dunstabzug; Eisfink Max Maier: „K-Pot“ – hält warm, kocht, gart mit Dampf, grillt und bereitet vorgefertigtes Essen dank programmierter Steuerung auf den Punkt fertig; Gustav Scholl Apparatebau: „Multi 4“ – ein Basis-Induktionsgerät und drei Aufsätze und vier Funktionen: kochen, grillen, braten, Pasta kochen; Hobart: „Premax FP“ – Geschirrspülmaschine mit nur 1,5 Liter Wasserverbrauch pro Spülgang; Meiko Maschinenbau: „M-iQ“ – die neuen Band- und Korbspülautomaten mit neuer Technik und reduziertem Ressourcenverbrauch; Resilid: Regeneration Silicon Lid – elastische Folien aus lebensmittelechtem, platinvernetztem Silikon für GN-Bleche; Winterhalter Gastronom: UC-Serie – vier Maschinentypen, die zum Teil völlig neue Technik aufweisen und weniger Wasser, Chemie und Energie verbrauchen.
Kompetentes Gremium
Die Fachjury unter dem Vorsitz von Professor Karl Heinz Hänssler war in diesem Jahr völlig neu zusammengesetzt. Am runden Tisch saßen Vertreter der Veranstalter, der ideellen Träger, der Fachmedien und der Branche. Neben Karl Heinz Hänssler entschieden folgende Juroren über die Preise: Jürgen Sperber, Hotel Sperber in Abstatt, Peter Schmid, Präsident DEHOGA Baden-Württemberg, Dierk Kraushaar, Stockheim-Gruppe, Frank Widmann, Meistervereinigung Gastronom, Wolfgang Fuchs, Duale Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg, Cornelia Markus-Diedenhofen, Architekturbüro Markus-Diedenhofen, Clemens Knoll, Geschäftsführer Matthaes Verlag sowie Jürgen Köhler, Mövenpick Hotel Stuttgart Airport & Messe. red


