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Mit der Intergastra unterwegs: Auf den Trendtouren können die Messebesucher Unternehmern aus Gastronomie und Weinbau über die Schulter schauen Foto: Messe

Management & Praxis

Trendtouren von Profis für Profis

Experten organisieren Ausflüge zu den Themen Wein, Einrichtung, Spitzen-, Betriebs- und Szenegastronomie / Erfolgskonzepte im Stuttgarter Umland

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/5 vom 30. Januar 2010

STUTTGART. Jetzt kann man mit der auf Achse gehen: „Von Profis für Profis“ lautet das Motto der Trendtouren, die der DEHOGA Baden-Württemberg und die Messe Stuttgart anbieten. Ein bisschen Zeit nehmen muss man sich schon. Dafür erhalten die Teilnehmer bei dem Ausflug ins Stuttgarter Umland einen direkten Einblick in die tägliche Arbeit von Kollegen. Sie bekommen Anregungen und Ideen, die ihnen im eigenen Betrieb weiterhelfen sollen. Die Touren sind thematisch abgestimmt auf die Bereiche Szenegastronomie, Spitzengastronomie, Betriebsgastronomie, Weingüter und Architektur.

Beispiele aus der Praxis

Thema Wein: Bei diesen Touren erfahren die Teilnehmer alles über Wein – nicht nur, welche Weine sie auf ihrer Karte haben sollten, sondern auch, wie sie diese am besten verkaufen. Auf einer Tour am Sonntag, 7. Februar, wird Natalie Lumpp erst in einem kleinen Seminar ins Thema einführen. Dabei stellt die Expertin Weine mit besonders gutem Preis-Leistungs-Verhältnis vor und gibt Tipps für den Verkauf des Rebensaftes in der Gastronomie.

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Danach geht es nach Fellbach in die Alte Kelter zum Weintreff der Remstal-Route, einem Stelldichein von mehr als 50 namhaften Weingütern und Genossenschaften aus dem Remstal, sowie aus Stuttgart und Esslingen. Im Mittelpunkt der zweiten Trendtour stehen am Mittwoch, 10. Februar, zunächst fünf Winzer, die sich 2001 zur Gruppe Junges Schwaben zusammengeschlossen haben. Die Tour beginnt mit einer Verkostung und einem Mittagsmenü in der Vinothek des Hotels am Schlossgarten. Danach geht es weiter zum Weingut von Rainer Schnaitmann nach Fellbach.

Spitzengastronomie: Kann man auf Sterne-Niveau kochen, wenn man mit seinem Restaurant Geld verdienen muss? Man kann, das wollen Profis aus der Branche beweisen. Am Dienstag,

9. Februar, geht es mit dem Tour-Paten Siegfried Keck zu Andreas Goldbach nach Pliezhausen und zu Franz Feckl nach Ehningen, am Mittwoch, 10. Februar, zu Armin Karrer nach Fellbach.

Wie geht er es an, wenn der Küchenchef nicht nur ein Künstler am Herd, sondern auch ein kühler Rechner sein muss? Was unterscheidet außer seiner Kochkunst seinen Betrieb von einem anderen Restaurant? Die Spitzenköche werden sich allen Fragen der Tourteilnehmer stellen und natürlich auch Kostproben ihrer Kochkunst servieren lassen. Im Preis von 129 Euro pro Person sind Bustransfer, Aperitif und

3-Gänge-Menü enthalten, Getränke sind extra zu zahlen.

Lernen von der Konkurrenz

Betriebsgastronomie: Was kann der Küchenchef eines Restaurants von seinem Kollegen in der Betriebsgastronomie lernen? Eine ganze Menge, denn Warenwirtschaft, Logistik und Produktionskonzept und -ablauf sind Themen, denen eine besondere Bedeutung zukommen in Betrieben, die täglich in kurzer Zeit eine große Anzahl an Mahlzeiten servieren. Das sind gleichzeitig aber auch die Bereiche, in denen sich der wirtschaftliche Erfolg jedes anderen Restaurants ganz wesentlich mitentscheidet. Tour-Pate Karl Knipp führt am Dienstag, 9. Februar, und Mittwoch, 10. Februar, jeweils in mehrere Unternehmen, deren Küchenchefs gerne bereit sind, alle Fragen der Teilnehmer zu beantworten.

Szenegastronomie: Auf einer fünfstündigen Tour durch die Stuttgarter Innenstadt erleben die Teilnehmer am Samstag, 6. Februar, die Vielfalt der Szene-Gastronomie in der Stuttgarter Innenstadt. Auf dem Programm stehen Besuche in angesagten Bars und Lounges, darunter professionell geplante sowie ungeplante Erfolgskonzepte. Tour-Pate Christian List geht dabei auf die Gründe für Erfolg und Misserfolg von Szene-Lokalen ein. Die Tour beginnt mit einem Abendessen und endet in einem der besten Clubs der Stadt.

Gastronomie-Architektur: Die Architektur eines Gastronomiebetriebs ist ein entscheidender Aspekt bei einer Neugründung oder einem Umbau, denn durch den Look spricht man Zielgruppen an und bindet sie. Bei der Trendtour „Gastronomie-Architektur“ bringt der Architekt Peter Ippolito am Montag, 8. Februar, die Teilnehmer in Kontakt mit Gastronomen und Architekten, die vor Ort erklären, welche Auswirkungen ein schlüssiges Konzept auf den Erlös haben kann und was man beachten muss. red

Informationen und Anmeldung

unter www.intergastra.de oder

www.degogabw.de oder

telefonisch unter 0711 8069120

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