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Finanzen

Unternehmen sparen nicht am Urlaubsgeld

17. April 2009

BERLIN. Arbeitnehmer müssen trotz der Wirtschaftskrise in diesem Jahr nicht um ihr Urlaubsgeld bangen. Das meint Klaus Zimmermann, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. "Die Urlaubsgeld-Kürzung ist nur ein Instrument, um auf die Krise zu reagieren", sagte Zimmermann der in Düsseldorf erscheinenden Zeitung "Rheinischen Post". Viel mächtiger und flexibler zu handhaben ist aus Zimmermanns Sicht die Kurzarbeit, weil es dabei keiner speziellen Vereinbarungen mit Betriebsräten und Gewerkschaften bedarf. Solche Vereinbarungen aber wären nötig, wenn der Arbeitgeber das Urlaubsgeld kürzen oder streichen will.


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