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Ein Hotel sollte auf seiner Website so authentisch wie möglich rüberkommen Foto: Colourbox

Management und Praxis

Visitenkarte im Netz

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/29 vom 17. Juli 2010
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Stuttgart. Die sozialen Netzwerke entfachen im Moment einen regelrechten Hype, werden viel diskutiert, zuletzt beim ersten Deutschen Hotel-Online-Kongress in Wiesbaden. Schnell noch aufspringen, bevor man zum Trittbrettfahrer wird? Doch wie beim Eislaufen gilt: vor der Kür die Pflicht, und bevor man sich an die Kunst der Pirouetten wagt, sollte man das kleine Einmaleins der Schritte auf dem Eis beherrschen.

Doch auch die wollen gelernt sein – für die Kleinen wie die Großen. Die Leistung der 50 umsatzstärksten Hotels in Deutschland im World Wide Web hat das Stuttgarter Unternehmen Digital Media Center unter die Lupe genommen. Fazit der Untersuchung: Nur beim Suchmaschinenmarketing sind alle Häuser sehr gut aufgestellt, der Online-Verkauf lässt sich dagegen optimieren. Bei der Bedienung und Nutzerfreundlichkeit sehen die Tester noch Nachholbedarf.

Profis beauftragen

Den sieht auch Sabine Volmert von Odecologne Print+Webdesign, Köln. Die professionelle Website-Gestalterin ist erstaunt, wie nachlässig Hotels mit ihrer umgehen. Während gerade in der Ferien- und Wellnesshotellerie immer noch viel Geld in Printwerbung und teure Hochglanzprospekte investiert wird, fragt man für die Gestaltung der Internetpräsenz den Bekannten eines guten Freundes. Und der wird es schon richten.

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