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Internorga

Schlicht, aber originell: Tim Mälzers Bullerei Foto: Restaurant

Management & Praxis

Wohin nach der Messe?

Die AHGZ-Redaktion gibt Ausgeh-Tipps / Anregungen durch interessante Konzepte

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/10 vom 6. März 2010
von

HAMBURG. Das ist das Schöne an der Internorga: Wenn täglich um 18 Uhr die schließt, kann der Besucher das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Zahlreiche Bars, Kneipen und Restaurants bieten nicht nur Unterhaltung, Entspannung und Genuss, sondern auch Einblicke in interessante gastronomische Konzepte. Da findet sich so manche Anregung fürs eigene Geschäft. Wir haben einige lohnende Ziele zusammengestellt.

Gut essen in Messenähe: Direkt neben dem Messegelände liegt Die Schlachterbörse. Sie ist, wie man sich denken kann, nichts für Vegetarier. Hier wird noch richtig die Sau rausgelassen. Schweine in allen Variationen bestimmen die Dekoration dieses traditionsreichen, urigen, gut bürgerlichen Restaurants. Auf der Karte findet man vor allem Steaks und Koteletts, wie zum Beispiel das 500 Gramm schwere Ochsenkotelett mit Blattspinat und Kartoffelbeilagen – Kampstraße 42, 20357 Hamburg, Tel. 040 436543, www.schlachterboerse.de.

Im Gastraum 4experiment ist der Name Programm. Hier wird experimentiert und ständig Neues ausprobiert.

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Von dem zusammengewürfelten Ambiente darf man sich nicht täuschen lassen. Gekocht wird auf hohem Niveau. Die ohnehin sehr kleine Karte sollte man nur als grobe Richtschnur betrachten. Wenn Fragen offen bleiben, zum Beispiel was ein „Böfflamott“ ist, sind die jungen Wilden am Herd gern bereit, Auskunft zu geben – Karolinenstraße 32, 20357 Hamburg, Tel. 040 43188432, www.4experiment.de.

Ein Besuch im neuen Restaurant von Tim Mälzer und Patrick Rüther, der Bullerei ist schon wegen der Atmosphäre ein Erlebnis. Die historischen Viehhallen des alten Schlachthofes sind wie geschaffen für die Bullerei. Die Auswahl auf der Karte reicht von deftig bis mediterran, immer gradlinig und schnörkellos, eben nach Art des Fernsehkochs – Lagerstraße 34b, 20357 Hamburg, Tel. 040 33442110, www.bullerei.com.

Besondere Restaurants: Er ist der Aufsteiger des vergangenen Jahres. Gerald Zogbaum ist mit seinem Restaurant Küchenwerkstatt als elfter Hamburger Restaurantbetreiber im neuen Michelin-Führer in den erlauchten Kreis der Sterneköche aufgenommen worden. In dem optisch gelifteten ehemaligen Mühlenkamper Fährhaus bietet er eine leichte Küche, die auf überkandidelte Kreationen verzichtet, aber mit einer gehörigen Portion Raffinesse auf den Tisch kommt – Hans-Henny-Jahnn-Weg 1, 22085 Hamburg, Tel. 040 22927588, www.kuechenwerkstatt-hamburg.de.

Edle norddeutsche Spezialitäten vor der historischen Kulisse eines alten Lagerhauses in der Speicherstadt bietet das kürzlich eröffnete Vlet. Original erhaltene rohe Backsteinwände und moderne Möbel verleihen dem ehemaligen Kakao-Speicher eine besondere Atmosphäre. „Tradition isst modern“ ist das Motto von Küchenchef Thomas Sampl, der auf regionale Lieferanten setzt – Am Sandtorkai 23/24, 20457 Hamburg, Tel. 040 334753750, www.vlet.de.

Das Carls ist der gastronomische Ableger des Hotels Louis C. Jacob und das neue gastronomische Highlight in der HafenCity. Im stilvoll eingerichteten Bistro kann man bei einem Kaffee den Baufortschritt der Elbphilharmonie verfolgen oder in der Brasserie den vorbeifahrenden Schiffen nachblicken. Chefkoch Michael Rinkert tischt norddeutsche Gerichte vom Feinsten auf, die er mit französischer Raffinesse würzt – Am Kaiserkai 69, 22609 Hamburg, Tel. 040 300322400, www.carls-brasserie.de.

Attraktive Bars: Ernest Hemingway hätte seine Freude gehabt an Uwe Christiansens Bar Cabana direkt am Fischmarkt. Dort fühlt man sich fast wie am Malecon in Kubas Hauptstadt Havanna. Langsam kreisende Deckenventilatoren verbreiten karibisches Feeling. Die Barkeeper servieren in olivgrünen Revolutionsuniformen eine große Auswahl an Rum-Cocktails, natürlich aus Havana Club. Dazu bekommt man auf Wunsch die passenden Zigarren gereicht. Fischmarkt 6, 22767 Hamburg, Tel. 040 80007114, www.barcabana.de.

Besucher der GastroVision brauchen für einen Besuch der Bar 20up nicht einmal das Haus zu verlassen. Vom 20. Stock des Empire Riverside Hotels hat man den wohl grandiosesten Blick über den Hamburger Hafen. Die Plätze am Fenster, die bis zum Boden reichen, sind also immer als erste besetzt. Rechtzeitige Reservierung ist deshalb empfehlenswert – Bernhardt-Nocht-Straße 97, 20359 Hamburg, Tel. 040 3111970470, www.empire-riverside.de.

Wem der vergangene Winter noch nicht kalt genug war, ist in der Alpha Noble IceBar im Restaurant Indochine genau richtig. Hier herrschen konstante fünf Grad minus. Gute Bedingungen für eisige Getränke in eiskalten Gläsern. Durch eine Schleuse betritt man die Bar, in der alle klassischen Bar-Elemente aus Eis gefräst sind. Im Mittelpunkt stehen die Eistheke und beeindruckende Eis-Skulpturen. Im Eintrittspreis von 14 Euro ist die

Leihgebühr für die Kälteschutzkleidung und einen Alpha Noble Vodka

Shot enthalten – Neumühlen 11,

22763 Hamburg, Tel. 040 39 80 78 80, www.indochine.de. Mathias Thurm

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