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Wunschlos glücklich
Breites Öko-Sortiment vereinfacht Einkauf / Zulieferer unterstützen bei der Zertifizierung
Längst müssen Gastronomen Bio-Produkte nicht mehr suchen, wie die Nadel im Heuhaufen. Täglich kommen neue Produkte auf den Markt. Bei Frischfleisch und Milchprodukten ist die Nachfrage zwar immer noch größer als das Angebot. Aber Bio ist machbar geworden.
Selbst Traditionsunternehmen wie Develey wollen auf diesem Markt ihren Senf dazugeben. In diesem Fall Bio-Senf in den Geschmacksvarianten mittelscharf und würzig. Langfristiges Ziel sei es, auf dem Bio-Wachstumsmarkt eine neue Premiummarke zu etablieren, so Develey-Marketingleiter Volker Leonhardi. Großhändler, Erzeuger und Hersteller, darunter auch viele Pioniere der Öko-Szene, haben inzwischen ebenfalls auf die Bedürfnisse der Gastronomen reagiert.
Für seine Kräuter und Gewürze bietet Lebensbaum beispielsweise hygienische Aufbewahrungsbehälter, selbstklebende Sortenetiketten zur Kennzeichnung und spezielle Verschlüsse für Großpackungen, damit das Aroma sich nicht verflüchtigt. Denn das ist durch die schonende Verarbeitung der 100-prozentigen Rohstoffe bei diesen Produkten besonders ausgeprägt.
Der Großhandel wartet mit maßgeschneiderten Programmen auf, wenn es um Bio geht: Frühstückssortiment, Komponenten, Zutaten oder Snacks. Der Service-Bund bietet mit „Easy-Bio“ ein Baukasten-System von Convenience-Produkten an, das die Kombination kinderleicht macht. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen seine Kunden bei der Umstellung auf Produkte aus ökologischer Erzeugung und bei der Zertifizierung. Die Augen nach interessanten Neuigkeiten auf dem Markt aufzuhalten lohnt sich allemal, zumal sich Bio quer durch alle Warengruppen zieht. Demeter Felderzeugnisse etwa bietet seit neuestem Romanesco, Pastinaken, Käsespätzle, eine Asia-Gemüsemischung, vegetarische Grünkernfrikadellen und Kartoffeltaschen mit Frischkäse-Kräuter-Füllung an. Alle Varianten gibt es tiefgekühlt. Foodriese Schöller Direct besitzt ein Zertifikat für seine Bio-Backwaren in TK-Qualität. Angeboten werden verschiedene Biobrötchen und -Brote. Auch beim österreichischen Strudel-, Teigwaren- und Kartoffelspezialisten Frisch & Frost setzt man auf den Bio-Faktor. Snack-Experte Salomon FoodWorld präsentiert einen Küchenklassiker im Tapas-Look: Panierte Mini-Schnitzel mit – mal was anderes – Mango-Dip auf flottem Geschirr für den erlebnishungrigen Esser.
Bio-Wildspezialitäten bilden den Mittelpunkt des Sortiments von Gut Hirschaue. Der Betrieb in Birkholz bewirtschaftet 175 Hektar Landfläche nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Davon werden 125 Hektar als Gehegefläche für etwa 1000 Stück Damwild, 100 Stück Rotwild und 250 Märkische Sattelschweine genutzt.
Deutsche See führt nach eigenen Angaben das weltweit größte Bio-Fisch-Sortiment. Neu seit dem Herbst vergangenen Jahres: die Bio-Dorade und der Bio-Wolfsbarsch. Weitere Produkte tragen das Siegel des Marine Stewardship Council. Es garantiert, dass der Fisch aus nachhaltig geführter Fischerei stammt.
Richtig süß ist das Finale: Alfred Pfersich ist durch Bioland sowie den Demeter-Verband zertifiziert. Zehn Sorten an TK-Bio-Früchten hält Pfersich für Dessert-Variationen bereit. Neben Bio-Kuvertüren in Vollmilch und Zartbitter als Drops, sind auch Marzipanrohmasse, Honigmarzipan, Nuss-Nougat, Haselnuss-Schokoaufstrich, Kakaopulver und Blütenhonig sowie 25 Sorten Nusskerne und 16 Saaten zu haben. mia

