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Preise unter der Lupe: Für Airbnb-Unterkünfte zahlen Gäste meist weniger als für Hotels

© PetraD/Colourbox.de

Konkurrenz

Airbnb lockt mit günstigen Preisen

25. Januar 2016

HAMBURG. Eine Übernachtung bei ist in vielen Fällen günstiger als in einem Hotel. Das ergibt zumindest eine Auswertung des Wirtschaftsmagazins Capital. Dieses hatte Preise von Hotels und Airbnb in rund 190 Ländern an zwei Stichtagen im November erhoben. Demnach kostete eine Airbnb-Übernachtung in Deutschland zu diesem Zeitpunkt im Schnitt 64 Euro und damit 47 Euro weniger als eine durchschnittliche Hotelübernachtung für 111 Euro.

In einigen anderen europäischen Ländern ist die Differenz noch größer, etwa in Norwegen, wo eine Hotelübernachtung 147 Euro und eine Airbnb-Übernachtung 88 Euro kostete. In Griechenland hingegen waren beide Anbieter fast gleich teuer: 111 Euro fürs Hotel versus 104 Euro für die Airbnb-Unterkunft.

Airbnbs Expansionsstragie macht der Hotellerie vielerorts stark zu schaffen. Laut Capital machen diese Angebote in der deutschen Hauptstadt Berlin inzwischen 24 Prozent aller Gästebetten aus. In München sind es 20 Prozent, in Köln 16 Prozent in Hamburg 15 Prozent. Das Privatzimmer-Portal ist innerhalb der Hotelbranche zudem stark umstritten, weil für die Gastgeber bislang nicht die gleichen Sicherheitsstandards gelten wie für Hotels, es keine einheitlichen Vorgaben zur Registrierung und AbführungZahlung der Sozialversicherungsbeiträge durch den Arbeitgeber u.
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von Steuern gibt und in großem Stil vermietet wird, was zum Teil zur Zweckentfremdung von Wohnraum führe.  red/rk


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