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Reich an Kultur: Dresden hat Städtereisenden einiges zu bieten. Die Übernachtungszahlen steigen. Kettenhoteliers haben es trotzdem schwer Foto: Paulwip/Pixelio.de

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Auf und Ab in Dresden

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/40 vom 29. September 2012
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. Die Kettenhotellerie in der Ost-Metropole Dresden fährt Achterbahn – die KennziffernKennzahlen.
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liegen mal im Plus, mal im Minus. Und das seit August 2011. Viele Hoteliers dürften die deshalb auch kritisch sehen. Denn steigenden Übernachtungszahlen stehen nämlich auch steigende Bettenzahlen gegenüber.

Überwiegend schlecht ist das erste Halbjahr 2012 für die in Dresden gelaufen. Belegung, ZimmerpreisRegulärer Preis pro Zimmer , auch Zimmerrate genannt.
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und RevPar (Erlös pro verfügbarem Zimmer) weisen Rückgänge auf, einzig im Februar dürfen sich die Kettenhoteliers über Zuwächse gegenüber dem Vorjahresmonat freuen.

Ein Hoffnungsschimmer zeigt sich im Juli: Zwar sinkt die ZimmerrateZimmerpreis.
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gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 2,2 Prozent auf 65,50 Euro. Die Belegung steigt indes um 6,4 Prozentpunkte auf 72,5 Prozent, und auch der RevPar verbucht ein Plus von 7,3 Prozent auf 47,50 Euro. Wie die Zahlen belegen, die das Beratungsunternehmen exklusiv für die AHGZ erhebt, lässt sich in Dresden keine kontinuierliche Entwicklung ausmachen (siehe Grafik rechts). Dabei setzt Sachsens Landeshauptstadt ihre positive fort. Laut Dresden Marketing GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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sind im ersten Quartal 2012 die Ankünfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,2 Prozent gestiegen, die Übernachtungen um 4,4 Prozent. Die Zuwächse wurden aus dem In- und Ausland generiert. Nichtsdestotrotz: Große Kongresse, von denen die Hotellerie im ersten Quartal 2011 profitierte, beiben am Jahresanfang aus. Und auch im zweiten Quartal liegen die Zahlen im Minus, obwohl Ostern, zahlreiche Brückentage sowie starke Events in diesen Zeitraum gefallen sind.

Dass die Kettenhotellerie nicht automatisch vom Zustrom der Touristen und Kongressteilnehmer profitiert, liegt an der steigenden Bettenzahl. So hat beispielsweise im April das Swissôtel in der City eröffnet. Das AparthotelBeherbergungsbetrieb mit beschränkten Dienstleistungen und der Verpflichtung, die vorhandenen Wohnungen und Zimmer in der Art eines Hotels zu nutzen.
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am Schloss mischt im Wettbewerb mit. Im Bau befindet sich ein MotelBeherbergungsbetrieb, der mit einem Hotel zu vergleichen ist, jedoch in der Regel über kein Restaurant verfügt.
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One Hotel mit 288 Zimmern, das im Frühjahr 2013 am Postplatz in Dresden an den Start gehen wird. Und jüngst gab der Dresdner Stadtrat grünes Licht für ein weiteres Hotelprojekt: Am Herzogin Garten, nur wenige Schritte vom Touristenmagnet Zwinger entfernt, will die Ingenieurgesellschaft für Hochbau mbH Intertec Berlin für 40 Mio. Euro ein sechsgeschossiges Hotel mit 270 Zimmern errichten (AHGZ vom 28. Juli).

Dass die Situation in der Sachsen-Metropole nicht unbedingt einfach ist, lässt sich auch an den über zwölf Monate kumulierten Zahlen ablesen. Demnach sinkt die Belegung im Zeitraum von August 2011 bis Juli 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozentpunkte auf 65,5 Prozent. Der Zimmerpreis gibt um 1,3 Prozent auf 75,70 Euro nach. Ein Minus von 3,2 Prozent verbucht der RevPar. Er erreicht lediglich 49,60 Euro.

Heike Kinkopf




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