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Podiumsdiskussion beim Apartment Camp: Die Themen Sharing Economy, Generation Y und Big Data standen im Fokus

© Apartment Camp

Longstay-Markt

„Big Data ist wie Teenage Sex“

2. Juli 2015

BERLIN. "Aktiv teilnehmen statt belehrt werden" - unter diesem das Motto stand das diesjährige der Living Hotels in Berlin. Das Treffen der Apartment-Hotellerie mit mehr als 100 Teilnehmern meldet zugleich einen Besucherrekord. Diskussionen, Workshops und Impulsvorträge zu gesellschaftlichen Entwicklungen, digitalen Möglichkeiten oder moderner Kommunikation gaben einen Ausblick auf die Zukunft und Denkanstöße für die Workshops.

Lernen von den Big Playern

„Alles unterhalb von Google und Amazon ist bäh“, erklärte Christoph Fellinger von der Beiersdorf AG)Abk. für Aktiengesellschaft.
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in seinem Kurzvortrag zur . Alle Onlinevorgänge, die weniger selbsterklärend funktionieren als die beiden Giganten, haben bei der jungen Generation verloren. Der Ansprache der neuen ZielgruppeEine von der Marketingabteilung oder vom Unternehmer festgelegte Auswahl von Marktteilnehmern, an die sich ein Angebot oder eine Maßnahme richtet .
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widmete sich auch Frank Hansen aus der BMW Group, der die Lebensräume 2030 skizzierte. Eigentum verliert zunehmend an Bedeutung, daher wird der Trend weiter zur gehen. Dass die Jahrgänge zwischen 1980 und 2000 nicht nur als Gast, sondern auch als Mitarbeiter zeitgemäß gewonnen werden wollen, betonte Rainer Lagemann von Hotelscape. Die Generation Y legt insbesondere auf Mit- und Selbstbestimmung Wert, ein hohes Gehalt sei nicht mehr der ausschlaggebende Punkt.

Daten besser pflegen

„Jeder spricht darüber, aber keiner weiß richtig Bescheid. Jeder denkt, der andere macht es schon lange und jeder behauptet es selbst schon zu tun. ist wie Teenage Sex“, provoziert Brendan May von der Snapshot GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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. Er empfiehlt, die vorhandenen Daten besser zu pflegen und weniger auf die Datenmenge als auf die Qualität zu achten: Zuerst die internen Systemdaten organisieren, anschließend diese mit hotelgenerierten Daten und externen Marktdaten anreichern.

Das Apartment-Hotel der Zukunft

Aus insgesamt sieben interessanten Impulsvorträgen entwickelten die Teilnehmer die Themen für eigene Workshops. In drei kleineren Runden wurde offen über Mitarbeiterbindung und Online-Auftritte von morgen sowie über das Apartment-Hotel der Zukunft diskutiert. Da sich die Apartment-Hotellerie „Wohnen statt reinem Übernachten“ auf die Fahnen schreibt, hat sie einen starken emotionalen Kern, der sich künftig noch klarer abzeichnen soll. Co-Working Plätze und Lobby-Konzepte als Social Hot Spots könnten schon bald die Langzeit-Gäste zum Miteinander anregen. Die Gastgeber werden zum Networker mit hoher sozialer Kompetenz. Das Apartment-Hotel soll Anschluss zur Stadt bieten und nicht nur einen Zimmerschlüssel zu den eigenen vier Wänden.

Moderne Anwendungen sind gefragt

Diese Aspekte sollen auch in die Onlinedarstellung integriert werden, die künftig weiter vorangetrieben werden soll. Anfang 2015 stellte mit www.apartmenthotels.com bereits erstmalig ein deutschsprachiges Portal für mit direkter Online-Buchbarkeit auf. Die Branche wünscht sich hier den Ausbau um moderne Anwendungen wie eine Social Media-Integration, Skype-Chat und eine App-Version. Mehrheitlich gaben die Teilnehmer The Living Hotels den Auftrag, die Buchungsplattform nach den neu gewonnenen Erkenntnissen auszubauen.

„Behelligt den Kunden nicht mit Pflichtübungen“

Auf der Podiumsdiskussion „Sharing Economy – Generation Y – Big Data. Chancen oder Risiken?“ teilte Barbara Schagen von der Deutschen Post DHL Group kräftig aus: Anstatt sich Sorgen zu machen über die Share Economy-Lösungen für Übernachtungen, forderte sie die Branche auf, sich wieder auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Alexander Winter von Arcona Living sowie Michael Schlößer vom Bonnox BoardinghouseHotelzimmerangebot mit Wohnungscharakter, welches sich in der Regel an Langzeitnutzer im urbanen Umfeld richtet.
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& Hotel vertraten die Branche während der Diskussion über diese Stärken, die unter reger Publikumsbeteiligung stattfand. Ihnen pflichtete Martin Possekel, United Customer Management GmbH, bei, dass ein großer Pluspunkt hinter dem Front OfficeBereich hinter dem Empfangstresen, der von den Hotelgästen eingesehen werden kann.
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oder der Bar steht – das PersonalIn der Hotellerie und Gastronomie haben diese durch den Kontakt zu den Gästen einen wesentlichen Einfluss auf die vom Gast wahrgenommene Dienstleistungsqualität.
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. Sebastian Schroer, Autor des Buchs „Airbnb, 9Flats und ich“ erzählte offen von seinen Erfahrungen als privater Gastgeber, der zum Abschied von Kunden umarmt wird. Um einen besseren Einblick in die Wünsche des Business-Reisenden zu bekommen, beleuchtete Michael Krenz von der TourisMarketing Service GmbH die aktuellen Probleme beim Buchen von Serviced Apartments.

„Drei aufregende Tage Apartment Camp haben genau die Einblicke in das dynamische Konzept des Wohnens auf Zeit gegeben, die wir uns vorgestellt haben“, freut sich Nicole Piefrement, Director of Operations and Business Development vom Gastgeber The Living Hotels. „Es wurde heiß diskutiert und Zukunftsszenarien geschmiedet. Wir haben viele konkrete Ideen aus dem Camp gewonnen und sind uns sicher, dass das EventInszenierte Veranstaltung in meist außergewöhnlicher Umgebung , die Gäste durch ihre emotionale Ansprache aktivieren soll.
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unsere Branche wieder ein Stück näher zusammengebracht hat.“ red/brg


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Leser-Kommentare zum Artikel (1)

Torsten Neumaier, Plön
Torsten Neumaier, Plön

03.07.2015 um 15:42

Betreff: Generation Y

Kreativ, selbstbewusst, freizeitorientiert und fix im Umgang mit Netzwerken, sozialen Medien und Anwendungen.

Und dann kommt's: kaum Unternehmerdenken, keinerlei Bereitschaft zum Risiko, auf der Suche nach permanenter Sicherheit. Arbeit soll Spaß machen und dafür wollen sie auch nicht Spitzenlöhne. Aber sie steigen ebenso schnell wieder aus, wenn mal Druck spürbar wird. Belastbarkeit ist wenig vorhanden.

Das ist aber keine Schuld der Jugendlichen, sondern ein Ergebnis eines überbehüteten Elternhauses. In jedem jungen Mitarbeiter stecken viele Potentiale. Aber man muss dazu die richtigen Leute auf die richtigen Posten stellen und dann an den Eigenschaften arbeiten. Der damit verbundene Mehraufwand ist sicher zusätzlich belastend, aber unausweichlich.

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