Tourismus
Chiemgau setzt auf sanften Tourismus
von Alexandra Leibfried
ROSENHEIM. Immer mehr Gäste haben eine grüne Seele. Darauf setzen Tourismusexperten in der Region Chiemgau und präsentieren nun ein neues umweltfreundliches Sightseeing-Konzept für die Region.
Die Gemeinde Obing, die Chiemseeschifffahrt, die Chiemgauer Lokalbahn, die Radfirma additive bikes und DB Region Oberbayern hat mit dem Tourismusverband Chiemgau ein autofreies Entdeckerpaket per Bahn, Rad und Schiff zusammengestellt.
Start und Ziel ist die Chiemsee-Gemeinde Bad Endorf. Um 10 Uhr (12 und 14 auch möglich), geht es los mit der Chiemgauer Museumsbahn, anschließend radeln die Gäste weiter auf den E-Bikes. Radwege führen um den Chiemsee, zum Kloster Seeon oder durch das erste Naturschutzgebiet Bayerns. Mit dem Schiff geht es von Gstadt nach Prien, vorbei an Herren- und Fraueninsel. Das Kombiticket kostet pro Person 37 Euro.
Gute Zahlen im Chiemgau
Die Chiemsee-Alpenregion verzeichnete im ersten Quartal 121.694 Gästeankünfte und 397.330 Übernachten, wie das Statistische Landesamt in München mitteilte. Der beste Monat März schaffte ein plus von 4,2 Prozent an Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr.
Landrat Josef Neiderhell, ebenfalls Vorsitzender der Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH & Co.KG zeigte ich bei einer nichtöffentlichen Beiratssitzung sehr zufrieden. "Wir sind touristisch gut aufgestellt." Zusätzlich Gäste erhofft man sich in der Region wegen der König-Ludwig-II. -Landesausstellung auf Schloss Herrenchiemsee.
www.chiemsee-alpenland.de
