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Hoch hinaus: Was beim Dortmunder Fernsehturm selbstverständlich ist, gilt noch längst nicht für die Zimmerpreise der städtischen Hotels

Dieter Schütz/Pixelio.de

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Delle für Dortmund

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/32 vom 4. August 2012
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. Eine schlechte Geschäftslage im Mai verzeichnet die Kettenhotellerie in Dortmund: Im Wonnemonat mussten die Hoteliers der Stadt Einbußen bei Belegung und RevPar (Erlös pro verfügbarem Zimmer) hinnehmen. Das belegen die Zahlen, die das Marktforschungsinstitut MKG Hospitality im Zeitraum Juni 2011 bis Mai 2012 exklusiv für die AHGZ erhoben hat (siehe nebenstehende Grafik).

Demnach ist die Belegung im Mai gegenüber dem Vorjahr um 11,2 Prozentpunkte auf 60 Prozent zurückgegangen. Der RevPar fiel um 10,9 Prozent auf 42,10 Euro. Einen noch weitaus größeren Einbruch in der Statistik verzeichnete Dortmund hingegen im Juni 2011. Damals sank die Belegung um 14,9 Prozentpunkte, der RevPar ging gar um 26,9 Prozent zurück.

Seitdem hat sich die Kettenhotellerie in der Ruhrgebietsstadt, abgesehen von kleineren Schwankungen, relativ stabil entwickelt (siehe Grafik). Im März konnten sich die Dortmunder Hoteliers gar über ein kleines Hoch freuen: Der ZimmerpreisRegulärer Preis pro Zimmer , auch Zimmerrate genannt.
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stieg hier gegenüber dem Vorjahr um 15,8 Prozent auf 72,50 Euro, der RevPar legte um 26,4 Prozent auf 57,10 Euro zu. „Die Auslastung in Dortmund ist gut, aber der Zimmerdurchschnittspreis ist schwach“, sagt Dortmundkenner Christian Schollen von der Schollen Hotelentwicklung gegenüber der AHGZ. Für eine gute Auslastung sorgten nicht zuletzt der Fußballverein Borussia Dortmund, das Messegeschäft und die Westfalenhalle, bestätigt Claus Altendorf, Geschäftsführer beim DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
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Bochum/Dortmund.

Christian Schollen sieht bei den Zimmerpreisen durchaus noch Luft nach oben – zumal er den Dortmunder Markt, der mit 65 Hotelbetrieben aufwartet, für unterbewertet hält. „Die Dortmunder Hotellerie kann ruhig selbstbewusster werden“, sagt der Wuppertaler Berater. Immerhin seien die Zimmerdurchschnittspreise in den vergangenen zwei Jahren gestiegen, gleichwohl Dortmund damit im Bundesdurchschnitt immer noch zu den Schlusslichtern gehöre.

Zuletzt hatte der Rückzug des HotelkonzernRechtlich selbstständige Hotelunternehmungen unter einer Leitung .
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aus dem Hotel an der Buschmühle für Wirbel gesorgt (AHGZ vom 29. Mai). Zum 1. Januar wird jetzt vom Eigentümer der Immobilie, der schwedischen Pandox GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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, ein neuer Betreiber für das 4-Sterne-Haus gesucht. „Dortmund ist ein Sekundärmarkt und damit kein Markt für die internationale Spitzenhotellerie“, vermutet Schollen. Ein Hilton-Hotel in Düsseldorf oder Köln könne mit einem 100 Prozent höheren Durchschnittspreis rechnen, so seine Einschätzung.

Kumuliert auf zwölf Monate zeigt sich für die Dortmunder Kettenhotellerie ein leicht durchwachsenes Bild: Während die Belegung um 2,3 Prozentpunkte auf 62,4 Prozent fiel, legte der Zimmerpreis in diesem Zeitraum um 4,2 Prozent auf 66,20 Euro zu. Der RevPar erhöhte sich um 0,5 Prozent auf 41,30 Euro.

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