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Ganz oben: Der Feldberg, höchster Gipfel des Schwarzwalds

Stefan Schwarz / Pixelio.de

Tourismus

Der Schwarzwald-Boom geht weiter

11. September 2012

FREIBURG. In der Ferienregion sind die Gäste- und Übernachtungszahlen im ersten Halbjahr erneut deutlich gestiegen. Das geht aus Zahlen des Statistischen Landesamts hervor.

Bereits 2011 hat der im Schwarzwald die Schallmauer von 7 Mio. Ankünften in gewerblichen Unterkunftsbetrieben durchbrochen. 7,04 Mio. Ankünfte 2011 entsprachen einem Zuwachs von 5,2 Prozent. Im ersten Halbjahr 2012 stieg die Zahl der Ankünfte im Vergleich zum  Vorjahr erneut: um 6,6 Prozent bei den Gästezahlen auf rund 3,26 Mio.  und um 5,9 Prozent bei den Übernachtungen auf rund 9,06 Mio.

Mehr Gäste aus dem Ausland

Treiber des  Aufschwungs sind die Gäste aus dem Ausland. Ankünfte und Übernachtungen ausländischer Gäste stiegen um 11,4 Prozent. Überdurchschnittlich hoch ist der Zuwachs bei Gästen aus der Schweiz (+16,5 %), Frankreich (+11,8 %), der Russischen Föderation (+30,8 %), China und Hongkong (+36,9 %), Polen (+12,9 %), den arabischen Golfstaaten (+78 %) und Israel (+32,7 %).

Bei den Übernachtungen stieg der Anteil der 6940 Schwarzwaldurlauber aus Israel sogar um 39,9 %. Im Schnitt bleiben sie 3,3 Tage im Schwarzwald. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer aller ausländischen Gäste im Schwarzwald lag im ersten Halbjahr bei 2,3 Tagen. Deutsche Urlauber blieben im Schnitt 2,9 Tage.

Jede fünfte Übernachtung in den ersten sechs Monaten ist von ausländischen Gästen gebucht worden. Von Januar bis Juni übernachteten 776.779 Ausländer rund 1,82 Mio. Mal in Schwarzwälder Betten. Rund 2,5 Mio. deutsche Gäste (+5,1 %) übernachteten im gleichen Zeitraum 7,24 Mio. Mal (+4,6 %).

Von der positiven Entwicklung in den ersten sechs Monaten profitierten alle Schwarzwälder Regionen. Den stärksten Zuwachs hatten die Betriebe im mittleren Schwarzwald mit plus 7,3 Prozent bei den Ankünften und plus 6,2 Prozent bei den Übernachtungen. Im Süden stiegen die Gästezahlen im Vorjahresvergleich um 7 Prozent, die Übernachtungen um 6,2 Prozent. Der Norden kann sich über ein Gästeplus von 5,5 Prozent und einen Übernachtungszuwachs von 5,4 Prozent freuen.

Tourismus ist größter Arbeitgeber

Insgesamt erwirtschaftet der Tourismus in der Ferienregion zwischen Karlsruhe und Basel, Rhein und Neckar hochgerechnet einen Brutto-UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
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von rund 8,25 Mrd. Euro pro Jahr. Für die Gemeinden resultieren daraus Steuereinnahmen von mehr als 183 Mio. Euro und 756.000 Vollzeit-Arbeitsplätze. Von ihnen sind rund 189.000 direkt dem Tourismus zuzuordnen, der damit der bedeutendste Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber der Region ist.  red/hz        

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