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Business Traveller auf neuen Wegen: Mobile Buchungen und flexible Preise liegen im Trend

S. Hofschlaeger/Pixelio

Studie

Geschäftsreisen legen kräftig zu

4. Juli 2011

BERLIN. Noch schneller als die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hat sich im vergangenen Jahr der Geschäftsreisemarkt in Deutschland erholt. Nach dem Einbruch um 11 Prozent im Rezessionsjahr ist die Anzahl der in Betrieben mit zehn und mehr Mitarbeitern 2010 um 6,7 Prozent auf 154,8 Millionen gestiegen meldet der Geschäftsreise-Verband . Insgesamt gaben Unternehmen für ihre Geschäftsreisen demnach 43,5 Mrd. Euro aus.

Die Studie zeigt aber auch, dass trotz des positiven Trends das Niveau des Boomjahres 2007 noch lange nicht erreicht ist. Ein Grund ist laut VDR die Beständigkeit, mit der Unternehmen Restriktionen auch über den Aufschwung hinaus beibehalten. Vor allem bei Großunternehmen zeige sich diese Effizienz: Während die Anzahl der Reisen stieg, senkten sie ihre Ausgaben um 3,8 Prozent.

Schnellebiges Geschäftsfeld

VDR-Präsident Dirk Gerdom weiß, wie schnelllebig der Geschäftsreisemarkt sein kann: „Das Wachstum im Bereich Business Travel bedeutet nicht automatisch ein Zurück zu ´Business as usual´. Kurzfristige Ereignisse wie Naturkatastrophen oder politische Unruhen können die Situation der globalisierten Wirtschaft schnell umkehren - das haben die Vulkanasche, der Atom-Unfall in Japan und die Ausschreitungen in Nordafrika gezeigt."

Den größten Block machen mit mehr als 11 Mrd. Euro immer noch die Flugkosten aus. Fast den gleichen Betrag gaben deutsche Geschäftsreisende im Jahr 2010 für die knapp 60 Mio. Übernachtungen aus.

Anbieter mobiler Applikationen sind laut VDR-Studie Gewinner des Aufschwungs. Die Umstellung von Prozessen und die Integration sogenannter Apps im Unternehmen KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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zwar Geld - dennoch sehen drei von fünf Geschäftsreiseverantwortlichen in Apps einen Mehrwert. Fast 80 Prozent prognostizieren Apps eine rosige Zukunft. „Smartphones lösen einen großen Teil des stationären Reisemanagements ab. Ob Fahrkarten, Umbuchungen, Bezahlung oder Planung - vieles geschieht heute bereits von unterwegs", so Gerdom.

Mobile Entscheidungen im Kommen

Auch bei der Buchung1. Handlung, bei der eine nachgefragte Leistung vom Status einer Anfrage in den Status eines verbindlichen Kaufs übergeht.
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reagiert der Travel Manager der Zukunft spontaner: Die Steuerung mit verhandelten Raten wird zunehmend ersetzt durch tagesaktuelle Preise - so genanntes „Spot Buying". Während 2006 nur jede zweite FirmaBezeichnung für den Namen eines Kaufmanns, unter dem dieser im Handelsverkehr seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt.
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Tagespreise nutzte, setzen heute fast 70 Prozent auf tagesaktuelle Raten. Nicht mehr der Vertrag zwischen Anbieter und Abnehmer bestimme, wer mittel- oder langfristig den Zuschlag bekommt, sondern der Kunde kaufe beim Anbieter mit dem aktuell besten PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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-Leistungs-Verhältnis.

Spot Buying, Apps und Co - die Trends zeigen in eine Richtung: Die Geschäftsreise soll aus einer Hand, über einen Kanal beziehungsweise einen Anbieter buchbar sein.

Zwischen Januar und März 2011 wurden für die VDR-Geschäftsreiseanalyse 800 computergestützte Interviews mit Geschäftsreiseverantwortlichen in Deutschland ansässiger Unternehmen und Organisationen des öffentlichen Sektors geführt. red/beh

www.geschaeftsreiseanalyse.de

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