Marktdaten

Wichtig: Gesundes Essen darf nicht zu teuer sein

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Studie

Gesunde Ernährung ja - aber bitte nicht zu teuer

20. Januar 2016

BERLIN. Anlässlich der Grünen Woche in Belrin hat eine des Marktforschungs-Startup POSpulse ermittelt, worauf es den Deutschen bei der ankommt. Demzufolge legt mehr als die Hälfte von insgesamt 1100 Teilnehmern Wert auf eine gesunde Ernährung (53 Prozent) und gibt an, sich immer oder zumindest überwiegend gesund zu ernähren (54 Prozent). Wichtige Kriterien beim täglichen Einkauf sind der PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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(69 Prozent), die regionale Herkunft, Zucker- und Fettgehalt der Speisen sowie andere Inhaltsstoffe wie z. B. Vitamine. Allen Trends zum Trotz sind Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit offenbar noch nicht bei allen Verbrauchern angekommen. Denn Bio-Siegel und eine umweltfreundliche Herstellung oder Verpackung sind für die meisten beim täglichen Einkauf nicht entscheidend. Außerdem überraschend: Nur 14 Prozent legen Wert auf bestimmte Markenprodukte.

Wenn auswärts gegessen wird, ist gesunde Ernährung zweitrangig

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Während zu Hause in der Regel ausgewogen gekocht wird, spielt gesundes Essen beim Konsum außer Haus eine deutlich geringere Rolle. 29 Prozent der Befragten geben sogar an, dass ihnen gesunde Ernährung im Restaurant oder unterwegs völlig egal ist. Dabei essen 74 Prozent mindestens ein- bis zweimal pro Woche auswärts, 30 Prozent sogar drei- bis fünfmal.

Trotzdem wünschen sich die Befragten mehr gesunde Alternativen im Restaurant und insbesondere in der KantineVerpflegungseinrichtung mit Verkauf von Speisen und Getränken, gewöhnlich zu ermäßigten Preisen, an bestimmte Personengruppen.
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. Zudem fühlen sich viele Verbraucher von Handel und Gastronomie unzureichend über das Thema gesunde Ernährung informiert. Gerade einmal 10 Prozent der Befragten sind mit den angebotenen Informationen beim Essen außer Haus zufrieden. Auch hier werden als wichtigste Angaben Preis, Herkunft und Inhaltsstoffe der Speisen genannt.

Wo Lebensmittel eingekauft werden, ist dabei laut Umfrage wenig ausschlaggebend: Nach Meinung der Befragten bieten sowohl Supermarkt und Discounter als auch Wochenmarkt oder Bioladen eine ausreichende Auswahl an gesunden Lebensmitteln. Die Leistung von Online-Shops wird in dem Zusammenhang dagegen als schlecht bewertet: Nur 12 Prozent der Umfrageteilnehmer glauben, dort eine gute Auswahl vorzufinden.

Individuelle Zusatzinformationen bieten Chance zur DifferenzierungAbheben der eigenen Leistungen vom Wettbewerb, um auf diese Weise potenziellen Zielkunden ein nahezu einzigartiges und unterscheidbares Leistungsangebot zu bieten z.
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Eine Möglichkeit, um für den Kunden noch attraktiver zu werden, bieten laut Studie vor allem individuelle Auskunft und Beratung. Denn laut Umfrage möchten 44 Prozent der Konsumenten beim täglichen Einkauf weiterführende Informationen zum Thema gesunde Ernährung erhalten. Hierzu meint Dominic Blank, Gründer und GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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von POSpulse und Initiator der Studie: „Es zeigt sich, dass bei der Informationspolitik von Händlern und Gastronomie noch viel Verbesserungspotenzial besteht. Vor allem in Restaurants, Kantinen oder Imbiss-Geschäften sollten Inhaltsstoffe und Informationen zu Herkunft und Qualität der Produkte noch transparenter kommuniziert werden. Auch für den Handel bieten sich dank neuer Technologien Möglichkeiten zur Differenzierung vom Wettbewerb – beispielsweise durch individuell zugeschnittene Verbrauchertipps oder Rezeptvorschläge per Smartphone.“ red/lef


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