AHGZ - Das Fachportal für Hotellerie und Gastronomie

Marktdaten

Funktionell: Das Familienzimmer im A&O-Hostel Köln Neumarkt Foto: Unternehmen

Studie

Hostels erobern Kölner Markt

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/26 vom 23. Juni 2012
von  

KÖLN/MÜNCHEN. Jeder Markt hat Eigenheiten. In Köln sind es die , die überdurchschnittlich gefragt sind. Deshalb gibt es Luft für weitere Kettenkonzepte, wie die Hotelmarkt-Studie zum Kölner Markt hervorhebt.

Sie zeigt generell ein erfreuliches Bild für die Domstadt. Gäste- und Übernachtungszahlen waren 2011 so hoch wie nie zuvor: Rund 2,9 Mio. Besucher aus dem In- und Ausland brachten fast 5 Mio. Übernachtungen. Köln profitierte laut Deloitte vom Aufwärtstrend der vergangenen Jahre und von der Nachwirkung der „Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr 2010“. Auch 2012 ist schon gut gestartet: Außer dem günstigen Messezyklus soll das 25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft Köln/Peking dazu beitragen, 5 Mio. Übernachtungen zu schaffen.

Das Marktsegment^ Segment.
weiter mit Mausklick...
der Hostels sticht hervor und ist ausbaufähig. „Trotz vieler privater Hostels bietet Köln Entwicklungspotenzial im kettengebundenen Budget- und Hostelsegment, da hier die Marktdurchdringung verglichen mit anderen deutschen Städten noch wenig fortgeschritten ist“, erläutert , Manager Hospitality bei Deloitte.

Im Markenranking steht an der Spitze. Den größten Anteil am Kölner Zimmeraufkommen in Kettenhotels stellt laut der französische HotelkonzernRechtlich selbstständige Hotelunternehmungen unter einer Leitung .
weiter mit Mausklick...
(25 %), dahinter folgt weit abgeschlagen die Carlson Rezidor Hotel Group (10%). Marriott und Dorint schließen auf, sie halten 6,5 und 6,2 Prozent am Kettenzimmerbestand.

Im Gegensatz zu anderen Großstädten, wo in den vergangenen Jahren die Bettenanzahl erheblich zugenommen hat, ist es in Köln überschaubar geblieben. Die Erweiterungsplanung des lokalen Hotelmarktes bleibt auch in Zukunft mit nur wenigen Hotelprojekten verhalten. Bis Ende 2014 sollen vier Hotels mit insgesamt 765 Zimmern hinzukommen.

Als Mischform aus Hotel und Herberge bieten Hostels eine attraktive Alternative zu Hotels und erobern vor allem jüngere, preisbewusste Individual- und Geschäftsreisende, aber auch Familien. „Voraussetzungen für die im Ausland bereits sehr erfolgreiche, günstige Unterkunftsmöglichkeit sind neben Geselligkeit und individuellem Service die verkehrsgünstige Innenstadtlage, denn Hostels sind meist eine Drittverwertung von Bestandsimmobilien“, sagt Kay Heimerer. Die jüngste Entwicklung zeige, dass sich kettengebundene Hostels bei Ausstattung und Qualitätsstandard dem Budgethotelkonzept annähern. Durch den Ausbau der Einzel- und Doppelzimmer bieten sie Alternativen für verschiedene Preisklassen und Gästeansprüche. Interessant für Investoren: Vergleichbar wenig PersonalIn der Hotellerie und Gastronomie haben diese durch den Kontakt zu den Gästen einen wesentlichen Einfluss auf die vom Gast wahrgenommene Dienstleistungsqualität.
weiter mit Mausklick...
- und überschaubare Investitionskosten. red/lef

ThemenalarmKommentierenDrucken
Auch interessant

DDR-Geschichte bei A&O

Das A&O Leipzig Hauptbahnhof will Ost-West-Geschichte zugänglich machen. mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

Weitere Artikel zu den Themen:

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel

Anzeige